Mittwoch, 22 November 2017
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UNO-Newsletter: Haiti, Georgien, Klimawandel, sicheres Trinkwasser und Kongo

UNO-Mission auf Haiti hilft Opfern der Tropenstürme

HaitiBlauhelmsoldaten der UNO-Mission auf Haiti (MINUSTAH) helfen den örtlichen Behörden bei der Nothilfe in der nördlich gelegenen Stadt Gonaives. Die Stadt war durch den Tropensturm Hanna schwer überflutet worden. Es war der zweite Sturm in einer Woche, der das Land traf.

 In der vergangenen Woche waren durch den Tropensturm Gustav Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Zuvor hatte es Tote durch den Tropensturm Fay gegeben.

Die Blauhelmsoldaten der MINUSTAH haben an 10.000 Menschen in der Hauptstadt Port-au-Prince Trinkwasser verteilt. Mit einem Helikopter wurden zusätzlich drei Tonnen Hilfsgüter transportiert. 

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UNO warnt vor Verschlechterung der humanitären

Situation in georgischer Stadt Gori

 Das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat sich besorgt über die humanitären Bedingungen gezeigt, in denen die Menschen in der georgischen Stadt Gori und außerhalb der Stadt leben müssen. Gori liegt etwas südlich von der Grenze zur Region Südossetien.

Notunterkünfte in der Stadt sind bereits vollkommen überlastet: Um die 4.200 Menschen aus der Pufferzone zwischen Gori und der südossetischen Grenze wurden bereits als Binnenflüchtlinge registriert.  

Über 1.000 Menschen haben sich in das von UNHCR mit Zelten versorgtem Camp geflüchtet, das vor gerade mal sechs Tagen errichtet wurde. Weitere 1.000 sind bei Gastfamilien untergebracht;  um die 2.000 Flüchtlinge sind auf die fast zwei Dutzend Sammelzentren verteilt.

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Naturkatastrophen erfordern dringendes Handeln

CycloneDie letzten Naturkatastrophen wie die Zerstörung, die Tropensturm Gustav bereitet hat, das Erdbeben in China diesen Mai und die Flutwelle in Indien, durch die zwei Millionen Inder obdachlos wurden haben gezeigt, wie dringend die Staaten ein Nachfolge-Übereinkommen für das Kyoto-Protokoll verhandeln müssen, so der Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner.

Diese Ereignisse “betonen die zunehmende Verletzlichkeit der Menschen in Bezug auf Naturkatastrophen – eine Verletzlichkeit, die laut wissenschaftlichen Prognosen noch weiter steigen wird, falls wir den Klimawandel nicht unter Kontrolle bekommen," sagte Achim Steiner von UNEP.

In weniger als 500 Tagen treffen sich die Staaten in Kopenhagen, um die Verhandlungen über Treibhausgasemissionen als Teil des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) abzuschließen.

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Einer Milliarde Menschen fehlt Zugang zu sicherem

Trinkwasser

Drinking WaterÜber eine Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser, sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon. Er fordert dazu auf, mehr dafür zu tun, dass die Ziele der Staats- und Regierungschefs aus dem Jahr 2000 im Bereich Wasser und sanitäre Grundversorgung erreicht werden.  

Als Beitrag zur Armutsbekämpfung haben sich die Mitgliedsstaaten in den Millenniums-Entwicklungsziele unter anderem dazu verpflichtet, die Anzahl der Menschen bis 2015 zu halbieren, die keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben.  

Ban wies darauf hin, dass seit 1990 ungefähr 1,2 Milliarden Menschen Zugang zu verbesserten Trinkwasserquellen erhalten haben. Allerdings sei die Zahl derjenigen Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, lediglich um 10 Prozent gesunken. Gründe dafür sind vor allem das schnelle Bevölkerungswachstum und die bestehende Armut in einigen Entwicklungsländern.

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UNO-Mitarbeiter unter den Toten des

Flugzeugabsturzes im Kongo

CongoUnter den 17 Menschen, die beim Absturz eines Versorgungsflugzeugs in der Demokratischen Republik Kongo ums Leben gekommen sind, befinden sich sieben UNO-Mitarbeiter. Die Maschine war am Montag an einem Berg im Osten des Landes zerschellt. Nach Angaben des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP) handelt es sich bei den UNO-Mitarbeitern um fünf UNDP-Angestellte und zwei Kollegen des UNO-Büros für die Koordination Humanitärer Angelegenheiten (OCHA).

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Mission der Organisation der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo (MONUC)  


Über das Regionale Informationszentrum der

Vereinten Nationen
 
Das Regionale Informationszentrum der Vereinten Nationen (UNRIC) in Brüssel und sein deutsches Verbindungsbüro in Bonn dienen als Kontaktstelle der Vereinten Nationen. UNRIC wurde im Jahr 2004 gegründet und ist Teil der UNO-Hauptabteilung für Presse und Information in New York. UNRIC ist die Stimme der Vereinten Nationen in Westeuropa und versorgt die Region mit Informations- und Dokumentationsmaterial. Das Informationszentrum der Vereinten Nationen arbeitet mit den Medien, Nichtregierungsorganisationen, akademischen Einrichtungen und der Öffentlichkeit zusammen.

 
Mehr Informationen über das Zentrum erhalten Sie unter den Telefonnummern 0228 815 2773/2774, per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder auf unserer Webseite www.uno.de

 

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