Samstag, 25 November 2017
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UNO-Newsletter: Umwelt & Sicherheit, Kongo, tödliche Anschläge auf UNO-Mitarbeiter, Erdbeben in Paki

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: „Umweltschäden

bedrohen unsere Sicherheit“

Erklärung zum Internationalen Tag für die Verhütung der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten, 6. November 2008  

 

„Die Umwelt steht unter dem Schutz des ersten Zusatzprotokolls der Genfer Konventionen. Allzu oft leidet dieser Schutz jedoch in Zeiten des Krieges und bewaffneter Konflikte. Brunnen werden verschmutzt, Ernten vernichtet, Wälder abgeholzt, der Boden vergiftet und Tiere getötet – alles nur, um militärische Vorteile zu erlangen. Die Trockenlegung der Sumpfgebiete im Euphrat/Tigris-Delta in den Neunziger Jahren etwa zielte aus politischen und militärischen Gründen ganz bewusst auf das Ökosystem…“

 

Ban bietet Hilfe bei Vermittlungsversuchen zwischen

Kongo und Ruanda an  

UNO entsendet ehemaligen nigerianischen Präsidenten  

DR CongoDer Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon gab bekannt, er sei bereit, sofort nach Afrika zu reisen, um dort die Führer der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda zusammenzubringen. Er hoffe, so die ethnischen Spannungen zu beseitigen und das Blutvergießen der letzten Tage im östlichen Kongo zu beenden. „Es kann keine militärische Lösung im östlichen Kongo geben, wir müssen uns auf die politischen Verhandlungen konzentrieren, und ich bin bereit, zu dem Zweck nach Afrika zu gehen“, sagte Ban in New York.  
 
Ban ernannte den ehemaligen nigerianischen Präsidenten Olusegun Obasanjo zu seinem Sonderfriedensgesandten, um die zentrale Rolle der UNO in der Demokratischen Republik Kongo zu stärken.  

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UNO trauert um getötete Kollegen in Darfur und Somalia

Blue HelmetsMitarbeiter der Vereinten Nationen trauern um drei Kollegen, von denen zwei bei einer Explosion auf dem UNO-Gelände in Somalia und einer während eines Friedenseinsatzes in Darfur am 29. Oktober ums Leben gekommen sind.  

Mohammed Geele und Sayid Hashi wurden bei einem Autobomben-Anschlag auf dem Gelände des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP) in Hargeisa, Somalia getötet. Bei diesem Teil einer Welle von Anschlägen im Norden der von Konflikten geprägten Nation wurden sechs weitere Menschen ernsthaft verletzt.  

Kilometer entfernt im Sudan wurde ein Friedenssoldat der Mission der Vereinten Nationen und der Afrikanischen Union in Darfur (UNAMID) getötet und ein weiterer verletzt. Ein Kontingent südafrikanischer Soldaten, die für UNAMID im Einsatz waren, bewachte eine Wasserstelle in der Nähe des Kassab Lagers für Binnenflüchtlinge in Nord-Dafur. Dabei wurden sie von unidentifizierten Männern in einigen schwer bewaffneten Fahrzeugen angegriffen.

Lesen Sie hier mehr:

- Darfur: UN-African Union mission deplores killing of peacekeeper

- UN staff in Somalia mourn loss of colleagues killed in deadly blast

 

Pakistan: UNO versorgt 20.000 Überlebende des

Erdbebens

Pakistan Earthquake - WFP PhotoDie Vereinten Nationen versorgen die Überlebenden des tödlichen Erdbebens im südwestlichen Pakistan mit dringend benötigten Hilfslieferungen. Das Erdbeben mit der Stärke 6,4 hatte die Region Anfang der Woche schwer getroffen.

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) plant, 20.000 Überlebende mit einer Ein-Monats-Lebensmittelration zu versorgen, zu der Energiekekse, Bohnen und Weizenmehl gehören. Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) hat bereits 3.000 Hygienesets in die betroffenen Gegenden geschickt.

Nach Angaben der südasiatischen Regierung sind 150 Menschen ums Leben gekommen, 250 weitere verletzt und um die 3.000 obdachlos geworden. 

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