Freitag, 24 November 2017
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UNO-Newsletter: Irak, Simbabwe, Darfur, Umbau des UNO-Hauptsitzes

Ban begrüßt friedliche Wahlen im Irak  

UNO-Generalsekretär hat den Menschen des Iraks dazu gratuliert, dass sie ihr Wahlrecht in den Provinzwahlen am Wochenende umfassend genutzt haben. Atmosphäre sei “bewundernswert gewaltfrei” gewesen, so Ban.

Die Provinzwahlen am Samstag fanden in 14 von 18 Provinzen des Landes statt. In den Provinzen Kurdistan Region und im Regierungsbezirk Kirkuk werden sie zu einem späteren Zeitpunkt abgehalten.

In einer Erklärung begrüßte Ban den Willen des Iraks, einen transparenten und glaubwürdigen Wahlprozess zu sichern. Dies sei durch eine umfangreiche Wahlbeobachtung und andere Maßnahmen möglich gewesen. Er lobte die Arbeit der irakischen Unabhängigen Wahlkommission (IHEC) und Mitarbeiter, die an jedem Schritt des Prozesses beteiligt waren.

Ban zeigte sich zufrieden darüber, dass die Hilfsmission der Vereinten Nationen für Irak (UNAMI) in der Lage war, "den Prozess hilfreich zu begleiten, unter anderem durch technische Hilfe”. Er versprach, dass die UNO die weiteren Schritte des Prozesses unterstützen werde.  

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Hintergrundinformationen zu den Wahlen im Irak

 

Simbabwe: Ban fordert Freilassung Gefangener

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den simbabwischen Präsidenten Robert Mugabe aufgefordert, alle Gefangenenen, die in den letzten Monaten festgenommen wurden, freizulassen. Die Regierung und Opposition hatten sich in einem Abkommen darüber geeinigt, gemeinsam eine Regierung zu bilden.   

Bei einem Treffen am Rande der Konferenz der Afrikanischen Union in Addis Abeba am 1. Februar hatte Ban Mugabe dazu gedrängt, die humanitäre und wirtschaftliche Krise in seinem Land anzugehen. Der Generalsekretär forderte ihn außerdem dazu auf, die Menschenrechte und demokratischen Freiheiten aller Bürger Simbabwes zu achten sowie eine nationale Versöhnung zu fördern. 

Seit den heftig umstrittenen Präsidentschaftswahl im März 2008 leidet Simbabwe unter den politischen Spannungen.

Das Land unter einer schlimmen Choleraepidemie. Dadurch sind bereits 3.100 Menschen gestorben und weitere 60.000 Menschen infiziert worden.

Letzte Woche gab der Nothilfefonds der Vereinten Nationen (CERF) bekannt, dass er bis zu acht Millionen US-Dollar zur Verfügung stellt, um die Verbreitung der Krankheit zu unterbinden. UN-Organisationen und andere humanitäre Organisationen haben einen Hilfsaufruf in Höhe von 567 Millionen US-Dollar gestartet. Bisher wurden allerdings nur zwölf Prozent des Betrags zugesichert.   

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UNO fordert Einstellung der Kämpfe in Süd-Darfur

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat die sudanesische Regierung und die Rebellen aufgefordert, alle militärischen Aktionen in Süd-Darfur zu beenden. In einer Erklärung zeigte sich Ban besorgt darüber, dass sich in der Region Muhajeria im Süden Darfurs erneut Regierungstruppen und Rebellen gegenüberstünden. Erst kürzlich waren dort 30.000 Menschen Opfer von Gewalt geworden. Außerdem wurde das Büro einer Hilfsorganisation zerstört und alle UNO-Mitarbeiter mussten aus der Region abgezogen werden.

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Umbau des UNO-Hauptgebäudes führt zu großer

Energieeinsparung

Die Renovierung des UNO-Hauptsitzes in New York soll den Energieverbrauch und die laufenden Betriebskosten drastisch senken. „Der Energieverbrauch wird um 44 Prozent verringert", sagte Architekt Michael Adlerstein, der für den Umbau verantwortlich ist. Seinen Angaben zufolge läuft die Renovierung nach Plan und soll bis zum Jahr 2013 abgeschlossen sein. Adlerstein zeigte sich auch zuversichtlich, dass das vorgegebene Budget eingehalten werde.

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