Donnerstag, 23 November 2017
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UNO-Newsletter: Ban in Irak, Nahostpolitik der USA, UNO in Simbabwe, Angelina Jolie in Thailand

Generalsekretär besucht Irak und

Afghanistan

The Secretary-General (right) with Nouri al-Maliki, Prime Minister of Iraq.UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat betont, dass die UNO weiter alles tun werde, um den Menschen im Irak und in Afghanistan zu helfen. Ban hatte beide Staaten in der vergangenen Woche überraschend besucht. Zu den friedlich verlaufenden Wahlen im Irak sagte Ban: „Ich war sehr erfreut, dass Millionen Iraker von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben und es zu keinen gewalttätigen Ausschreitungen gekommen ist. Das ist ein großer Erfolg in einem Land, das so viele Konflikte hinter sich hat." Ban gratulierte auch seinem Sondergesandten Staffan de Mistura und den Mitarbeitern der UNO-Unterstützungsmission im Irak (UNAMI), die mit ihrem Team internationaler Wahlexperten die Wahlen unterstützt hatten.

Bei seinem Zwischenstopp in Afghanistan betonte Ban, dass die UNO weiter für mehr Frieden und Entwicklung im Land arbeiten werde. „Es ist klar, dass das Land auch 2009 vor sehr vielen Herausforderungen steht. Aber ich bin überzeugt, dass wir sie angehen können. Ich hoffe, dass es in Afghanistan bald überall Demokratie, Sicherheit und Entwicklung geben wird", sagte der Generalsekretär.

Lesen Sie mehr über den Irak-Besuch (Englisch)

Lesen Sie mehr über den Afghanistan-Besuch (Englisch)

 

 

Ban begrüßt Nahost-Pläne der

US-Regierung

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat sich über das rasche Handeln der US-Regierung beim Nahost-Konflikt erfreut gezeigt. „Die Geschwindigkeit, mit der der neue US-Präsident dieses Thema angeht, ist begrüßenswert. Dazu zählt auch, dass US-Präsident Obama seine Sondergesandten für den arabisch-israelischen Konflikt sowie für Pakistan und Afghanistan so rasch ernannt hat", sagte Ban, der zuvor mit Barack Obama ein Telefonat geführt hatte. „Er sagte mir unmissverständlich, dass die Vereinigten Staaten ein starker Partner der UNO und aller mulitlateraler Organisationen sein werden", berichtete Ban. 

 

 

 

UNO startet humanitäre Hilfe für

Simbabwe

Die Vereinten Nationen werden eine Hilfsmission nach Simbabwe entsendenWomen and children collect clean water from a UNICEF truck in Zimbabwe., wo eine Cholera-Epidemie bereits über 3.400 Todesopfer gefordert hat.

 

Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO)gab bekannt, dass fast 68.000 Cholera-Fälle seit dem Ausbruch der Krankheit im August 2008 gezählt wurden; insgesamt starben bereits 3.371 Menschen an der Krankheit.

 

Die Mission wird vom UNO-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) geleitet. OCHA wird vom 21.-25. Februar das afrikanische Land besuchen und die WHO, den Kinderfonds der Vereinten Nationen (UNICEF)und das Welternährungsprogramm (WFP) in die Mission miteinbeziehen.
 
UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon forderte Präsident Mugabe dazu auf, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um die humanitäre und wirtschaftliche Krise seines Landes zu beseitigen. Er solle Menschenrechte und die demokratischen Freiheitsrechte aller Einwohner Simbabwes achten und den nationalen Versöhnungsprozess fördern.

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UNO-Botschafterin Jolie hilft

Flüchtlingen aus Myanmar

UN Goodwill Ambassador Angelina JolieDie Schauspielerin und UNO-Botschafterin des guten Willens, Angelina Jolie, forderte die thailändische Regierung dazu auf, den zehntausenden Flüchtlingen aus Myanmar, die momentan in provisorischen Unterkünften eingesperrt sind, mehr Bewegungsfreiheit zu geben. Angelina Jolie sprach mit Flüchtlingen im nördlichen Thailand, die ihr von den Schwierigkeiten ihres zwei Jahrzehnte dauernden Lebens in geschlossenen Lagern erzählten.

“Es hat mich traurig gemacht, eine 21-jährige Frau kennenzulernen, die in einem Flüchtlingslager geboren wurde, dieses Lager nie verlassen hat und die jetzt ihre eigene Kinder in diesem Lager großzieht“, sagte die Schauspielerin nach ihrem Besuch des Ban Mai Nai Soi Lagers, in dem 18.111 Flüchtlinge untergebracht sind.  
 
Etwa 111.000 registrierte Flüchtlinge sind in neun Lagern entlag der Grenze zwischen Thailand und Myanmar untergebracht. Nach Angaben des UNO-Flüchtlinghilfswerks (UNHCR) dürfen sie die Lager nicht verlassen und können so keiner Arbeit nachgehen und keine weitergehende Ausbildung erhalten.  

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