Dienstag, 21 November 2017
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UNO-Generalsekretär Kofi Annan: „Der 19. August wird immer ein schmerzvolles Datum für die Vereinten Nationen bleiben“

RUNIC/79 

Erklärung zum 2. Jahrestag des Anschlags auf die Vereinten Nationen in Bagdad, 19. August 2005

VEREINTE NATIONEN/NEW YORK, 17. August 2005 –  Der brutale terroristische Anschlag auf unser Hauptquartier in Bagdad liegt zwei Jahre zurück. Das Trauma und die Verletzungen, die dieser schreckliche Tag auslöste, bleibt ein täglicher Kampf für all diejenigen, die einen Angehörigen oder Nahestehenden verloren haben, und tatsächlich auch für uns alle in der Familie der Vereinten Nationen. Überlebende ringen mit ihren Verletzungen und manche bedürfen nach wie vor medizinischer Behandlung. Sie alle kämpfen mit grauenvollen Erinnerungen und Ängsten. Die Frage der Gerechtigkeit stellt nach wie vor, da niemand für den Anschlag zur Rechenschaft gezogen wurde. Es ist ein weiteres erschreckendes Beispiel für die Straflosigkeit, die weltweit so häufig Angriffen auf Personal der Vereinten Nationen folgt, seien es Friedenstruppen, humanitäre Mitarbeiter oder andere.

Der 19. August wird immer ein schmerzvolles Datum für die Vereinten Nationen bleiben – und ganz persönlich für mich. Es ist eine Gelegenheit darüber nachzudenken, was diejenigen, die wir verloren haben, erleiden mußten und wie wir ihr Vermächtnis am besten ehren können. Es ist auch ein Tag an dem wir dankbar sein sollten für das Licht, das sie in unsere Welt gebracht haben. Unsere gefallenen Kollegen verkörperten die Ideale der Organisation. Sie waren mutig und unermütlich in ihrer Hingabe anderen Menschen zu helfen, in verarmten und vom Krieg zerissenen Ländern ein besseres Leben aufzubauen. Ihr Engagement und ihre Leistungen machen uns alle stolz darauf, für die Vereinten Nationen zu arbeiten.

An diesem Jahrestag drücke ich erneut mein Beileid den Hinterbliebenen und Nahestehenden derjenigen aus, die ihr Leben im Dienst der Vereinten Nationen verloren haben. Ich bete dafür, dass der Schmerz der Verletzten abnimmt, und lobe die Männer und Frauen der Unterstützungsmission der Vereinten Nationen im Irak – internationale und lokale Mitarbeiter gleichermaßen – dafür, wie sie der Mühsal und der Angst mit ihrer unverzichtbaren Arbeit für den Übergangsprozess des Landes trotzen. Schließlich spreche ich meine Hochachtung allen Mitarbeitern der Vereinten Nationen dafür aus, dass sie weiterarbeiten – erschüttert aber unbeirrt – an unserer weltumspannenden Mission für den Frieden.

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