Samstag, 18 November 2017
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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: „Millionen Flüchtlinge befinden sich in einer unsagbaren Notlage“

UNRIC/196

Erklärung zum Weltflüchtlingstag, 20. Juni 2007
 
New York/Vereinte Nationen – Während die Menschheit eine beispiellose Mobilität genießt und immer mehr Menschen im Streben nach besseren Möglichkeiten, Länder und auch Kontinente wechseln, müssen wir auch an jene Menschen denken, die ihre Heimat unfreiwillig verlassen.
 
Flüchtlinge verlassen ihr Zuhause nicht bereitwillig. Sie werden durch Konflikte oder Verfolgung dazu gezwungen. In vielen Fällen fliehen sie, um ihr Leben zu retten, oder Sicherheit und Schutz zu finden. Das Exil bringt Millionen Menschen in eine unsagbare Notlage. Die Heimat verlassen zu müssen, ist für sie eine traumatische Erfahrung.
 
Verglichen mit den letzten Jahrzehnten befinden sich die offiziellen Flüchtlingszahlen auf einem niedrigen Niveau. Aber sie beinhalten nicht die große Zahl der Menschen, die durch politische Konflikte und Unsicherheit vertrieben werden. Es gibt Fälle, wo ganze Gemeinden Zuflucht im eigenen Land suchen müssen. Binnenvertriebene, die innerhalb der eigenen Landesgrenzen wie Flüchtlinge leben müssen, benötigen Schutz, Unterstützung, Bildung und eine sichere Umgebung. Der Anteil dieser Flüchtlinge wächst. Im vergangenen Jahr haben das Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen und andere UNO-Organisationen ihre Unterstützung auf 23 Länder mit circa 20 Millionen Binnenvertriebenen ausgeweitet.
 
Die internationale Solidarität ist entscheidend, um die humanitären Bedürfnisse der Flüchtlinge und anderer Vertriebener zu decken. Millionen hängen von den Hilfslieferungen der UNO ab. Aber Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, bedürfen auch eines Zufluchtorts und eines rechtlichen Schutzes, der damit beginnt, dass Regierungen und Individuen einsehen, dass diese Menschen nicht freiwillig zu Flüchtlingen geworden sind.

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