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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: „Viele indigene Völker leiden unter extremer Armut und Diskriminierung“

Erklärung zum Internationalen Tag der indigenen Völker der Welt, 9. August 2007

New York/Vereinte Nationen – Am heutigen Tag feiern wir den Beitrag der indigenen Völker der Welt, den sie durch ihre reiche Kultur an der Menschheit leisten. Wir feiern ebenfalls die Partnerschaft zwischen den Vereinten Nationen und den indigenen Völkern, die seit drei Jahrzehnten Bestand hat. Aus dieser Partnerschaft gehen bedeutende internationale Erfolge hervor, einschließlich zweier Internationaler Dekaden der indigenen Bevölkerungen der Welt. Außerdem wurde das Amt des Sonderberichterstatters über die Situation der Menschenrechte und Grundfreiheiten der Angehörigen indigener Bevölkerungsgruppen eingerichtet sowie das Ständige Forum der UNO für indigene Fragen.

Heute soll aber auch der indigenen Völker gedacht werden, die noch immer unter Diskriminierung, Ausgrenzung, extremer Armut und Konflikten leiden müssen. Die enteignet, vertrieben und ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Deren Kultur, Sprache und Lebensweise zerstört wird und die selbst in Gefahr sind, ausgelöscht zu werden. Seit kurzem zeigt die internationale Gemeinschaft mehr Bewusstsein, dass die indigenen Völker unterstützt werden müssen und führt internationale Standards ein. Der Respekt vor den Menschenrechten wird verteidigt. Die internationalen Entwicklungsstandards, einschließlich der Millennium-Entwicklungsziele, werden in Projekte auf Landesebene integriert und die besondere Verantwortung gegenüber indigenen Völker bei Themen wie Klimawandel und Umweltschutz wird bekräftigt.

Unsere schnelllebige Welt zwingt uns dazu, bei diesen Themen rasch zu handeln. Lassen Sie uns dabei sicherstellen, dass die indigenen Völker daran ganz und effektiv teilhaben können. Lassen Sie uns dem Motto “Partnerschaft in Aktion und Würde“, das die Generalversammlung der zweiten Internationalen Dekade der indigenen Bevölkerungen der Welt gegeben hat, neue Dynamik verleihen.

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