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Generalsekretär Kofi A. Annan: “Menschenrechte müssen für alle Menschen real werden”

RUNIC/41

Erklärung zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2004 

VEREINTE NATIONEN/NEW YORK, 9. Dezember 2004 – Jedes Jahr erinnert uns der Internationale Tag der Menschenrechte an die bestehenden Menschenrechtsprobleme in unserer Welt und an die enormen Anstrengungen, die noch nötig sind, Menschenrechte für alle real werden zu lassen.

Menschenrechtserziehung ist ein grundlegender Teil dieser Anstrengungen, die darauf angelegt sind, kommende Generationen mit dem Wissen um ihre unveräußerbaren Rechte und den Mitteln zu ihrer Ausübung und Verteidigung auszustatten. Diese beinhalten das Recht auf Gesundheit, Erziehung, Ernährung, Unterkunft, Ehe und Gründung einer Familie, Teilnahme am öffentlichen Leben, Freiheit von Folter, willkürlicher Festnahme und Haft – kurz, die Rechte, die für ein Leben ohne Mangel und Angst nötig sind.

Am 10. Dezember begeht die Generalversammlung feierlich den Abschluss der Dekade der Vereinten Nationen für Menschenrechtserziehung (1995-2004) mit einer Plenarsitzung, in der die Empfehlungen zur Verkündung eines Weltprogramms zur Menschenrechtserziehung geprüft werden. Die ersten drei Jahre dieses Programms – von 2005 bis 2007 – würden sich auf die Erziehung in Schulen der Grund- und Sekundarstufe konzentrieren. Ziel wäre es, Menschenrechtsfragen in die Lehrpläne zu integrieren, Bildungs- und Lehrmethoden zu ändern und vor allem das Bildungsumfeld zu verbessern.

Menschenrechtserziehung ist viel mehr als eine Schullektion oder das Thema für einen Tag; es ist ein Prozess, um Menschen mit den Grundlagen für ein Leben in Sicherheit und Würde auszustatten. Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag der Menschenrechte gemeinsam daran arbeiten eine Kultur der Menschenrechte zu entwickeln, sie künftigen Generationen zu vermitteln sowie Freiheit, Sicherheit und Frieden in allen Ländern zu fördern.

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