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Generalsekretär Kofi A. Annan: "Vorbeugung ist oberste Priorität"

RUNIC/29

Erklärung zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung, 13. Oktober 2004

VEREINTE NATIONEN/NEW YORK, 11. Oktober 2004 – Das Motto des diesjährigen Internationalen Tags der Katastrophenvorbeugung lautet: „Von den heutigen Katastrophen für die Gefahren von morgen lernen“. Dieses Motto erinnert uns daran, dass diese Aufgabe jeden von uns betrifft.

Nach einer Katastrophe sollten sich Regierungen, Unternehmen und jeder einzelne fragen, ob angemessen gehandelt worden ist und ob rechtzeitig vor dem Ereignis gewarnt wurde. Nur so können Menschenleben und Besitz geschützt werden. Niemand darf die Fehler der Vergangenheit wiederholen. Alle müssen zusammenarbeiten, um die Informationskette zu verbessern, damit die Gesellschaft vor künftigen Gefahren geschützt wird.

Besonders junge Menschen sollten darin trainiert werden – in Schulen, Universitäten und in Gemeinschaftseinrichtungen. So können junge Menschen etwas lernen, das sie ihr ganzes Leben gebrauchen können und ihre Gesellschaft widerstandsfähiger machen.

Weltweit gibt es ebenfalls viel zu lernen. Die Weltkonferenz zur Katastrophenvorbeugung, die nächsten Januar im japanischen Kobe stattfinden wird, gibt den Entscheidungsträgern und Experten eine einmalige Chance um Bilanz zu ziehen, was aus den Katastrophen des vergangenen Jahrzehnts gelernt werden konnte. Außerdem sollen hier klare Regeln erstellt werden, wie man den Katastrophenschutz verbessern kann.

Erdbeben, Wirbelstürme, Flutwellen, Vulkanausbrüche und andere Naturkatastrophen sind unabänderlich. Ändern können wir aber das Ausmaß unseres Leidens. Wie wir während der jüngsten Wirbelstürme in der Karibik sehen konnten, müssen die Menschen gut auf eine solche Katastrophe vorbereitet sein. Dann wird auch ihr Leid auf ein Minimum beschränkt. Das wichtigste ist aber, die Risiken für die Zukunft zu vermindern. Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung unsere Entschlossenheit dazu bekräftigen.

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