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Generalsekretär Kofi A. Annan: "Solidarität zwischen den Generationen muss gestärkt werden"

RUNIC/18

Erklärung zum Internationalen Tag der Jugend, 12. August 2004

NEW YORK, 6. August – In der heutigen Welt leben so viele Jugendliche wie noch nie zuvor. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung ist unter 25. Gleichzeitig wird sich die Zahl der Menschen, die älter als 60 sind, bis zum Jahr 2050 auf fast 1,9 Milliarden verdreifachen. Um uns auf die Zukunft vorzubereiten, müssen wir schon heute die Solidarität zwischen den Generationen fördern.

Junge Menschen bereiten sich auf ein produktives und für sie sinnvolles Leben vor. Um erfolgreich zu sein, müssen sie Zugang zu Bildung und Gesundheitsdiensten besitzen. Sie müssen auch vor HIV/AIDS, Drogenmissbrauch, Kriminalität und Arbeitslosigkeit geschützt werden, die zu viele Jugendliche während dieser entscheidenden Phase ihres Lebens bedrohen.

In zwei Jahrzehnten werden die selben Menschen die Generation der Mitte bilden, die eine steigende Zahl von Familienangehörigen zu versorgen hat. Nicht nur ihre Kinder sondern auch ihre Eltern. Sie wissen, wie wichtig es ist, dieser Verantwortung nachzukommen, aber sie können das nur erreichen, wenn wir jetzt in sie investieren. Wir müssen sicher stellen, dass die Jugendlichen das notwendige Wissen und die Fähigkeiten besitzen.

In den meisten Gesellschaftssystemen wird die Abhängigkeit alter Menschen weiter steigen. Das Altern ist aber auch ein Thema der Jugendlichen. Die Generalversammlung wird diese Frage im nächsten Jahr erörtern.

Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag der Jugend die Solidarität zwischen den Generationen feiern und lassen Sie uns daran denken, dass alle Menschen einen Beitrag dazu leisten müssen. Solidarität zwischen den Generationen bedeutet, dass wir etwas gemeinsam erreichen können. Deshalb müssen wir das Wissen aller Menschen nutzen und eine Gesellschaft für alle Altersstufen aufbauen. 

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