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Internationale Folgekonferenz über Entwicklungsfinanzierung vom 29.11.-2.12.2008 in Doha

Treffen zur Zukunft der Entwicklungsfinanzierung

Als Reaktion auf die Finanzkrise versammelt UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon Staats- und Regierungschefs in Katar am Vortag des UNO-Entwicklungsgipfels,
vom 29. November bis zum 2. Dezember 2008

Auf einer Konferenz in Doha (Katar) Ende November werden Staats- und Regierungschefs über die Zukunft der Entwicklungsförderung beraten. Diskutiert werden unter anderem Fragen zu Handel, Hilfszahlungen, Investitionen, Schuldenerlass, Mobilisierung nationaler Ressourcen sowie eine effektive internationale Finanzarchitektur in Zeiten der Finanzkrise und des weltweiten Wirtschaftsabschwungs.

Auf der Internationalen Folgekonferenz über Entwicklungsfinanzierung soll die Umsetzung des Konsenses von Monterrey überprüft werden. Der Konsens von 2002 ist ein Meilenstein der Nord-Süd-Abkommen zu Entwicklungsprinzipien. Auf der Konferenz von Doha soll die Monterrey-Agenda stärker auf die Herausforderungen ausrichten, die seit 2002 an Bedeutung gewonnen haben: Klimawandel, Ernährung und Landwirtschaft.

UNO-Vertreter betonen, dass an diesem Treffen zur Überprüfung der Entwicklungsfinanzierung mehr Personen teilnehmen werden, als auf allen anderen Konferenzen zu Wirtschaftsthemen seit der Finanzkrise. Eine Schlüsselrolle werden auch die Vertreter der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Welthandelsorganisation (WTO) einnehmen.

In New York wird bereits über ein Ergebnisdokument verhandelt. UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon und die Leiter anderer multilateraler Organisationen warnen davor, dass die Entwicklungsländer und die Armen am meisten für die wirtschaftliche Abkühlung zahlen müssen. Grund zur Sorge gibt der Abkühlungseffekt, den die Krise auf Handel, Hilfszahlungen, den Investitionsfluss und möglicherweise steigenden Protektionismus haben könnte.

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat gemeinsam mit dem Emir von Katar Staatsoberhäupter zu einem Vortreffen am 28. November geladen. Dort sollen Reaktionen auf die Finanzkrise und auf die Wirtschaftsabkühlung diskutiert werden.

Ein Jahr Entwicklung im Fokus

Die Konferenz von Doha steht auf dem Höhepunkt eines Jahres außergewöhnlicher Wirren auf den Finanzmärkten. Ein Jahr, das auch von einer verstärkten Arbeit der UNO im Bereich Entwicklung gekennzeichnet war, mitsamt der 12. Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen und der Bildung einer systemweiten Arbeitsgruppe für die globale Nahrungsmittelkrise in der ersten Hälfte des Jahres 2008. Bei einem hochrangigen Treffen in New York im September erhielt der UNO-Generalsekretär Zusicherungen in Höhe von über 17 Milliarden US-Dollar für die Arbeit an den Millenniums-Entwicklungszielen. Im Oktober traf sich außerdem die UNO-Generalversammlung zu einer informellen Anhörung zur Weltfinanzkrise.

Während der Konferenz, werden Plenarsitzungen und sechs interaktive Rundtischgespräche im Konferenzzentrum des Sheraton Doha Resort and Convention Hotels stattfinden. Vorausgehen werden das Forum der globalen Zivilgesellschaft (26.-27. November) und das zweite Internationale Wirtschaftsforum (28. November). Außerdem werden Nebenveranstaltungen von Regierungen, Einrichtungen und Organisationen der UNO, der Privatwirtschaft und zivilgesellschaftlicher Organisationen abgehalten.

Hintergrund

Im März 2002 fand im mexikanischen Monterrey das erste von den Vereinten Nationen unterstützte Gipfeltreffen zu Finanz- und damit zusammenhängenden Problemen bei der weltweiten Entwicklung und internationalen finanziellen Zusammenarbeit statt. 50 Staatsoberhäupter und über 200 Finanz-, Außen-, Entwicklungs- und Handelsminister trafen sich dabei mit den Leitern der UNO, der Weltbank, des IWF und der WTO sowie mit führenden Vertretern der Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Der aus sechs Teilen bestehende Konsens von Monterrey, der bei diesem Gipfel entstand, ist die umfassendste und maßgeblichste Erklärung für Regeln der Entwicklung, der sowohl Industriestaaten als auch Entwicklungsländer beigepflichtet haben. Die Zusagen, die in Monterrey getroffen wurden, markieren einen Wendepunkt der jahrzehntelangen Stagnation und Abnahme der Entwicklungshilfe. Die Entwicklungskonferenz im Jahr 2002 schrieb außerdem den Beginn einer neuen Ära der Kooperation zwischen den Bretton-Woods-Institutionen, der WTO und der Vereinten Nationen.

Zeitplan der Medienveranstaltungen

24. November: Eröffnung des Büros für Medienakkreditierungen im Tagungszentrum in Doha

28. November: Hochrangiges Treffen zur Weltfinanzkrise, einberufen vom Emir von Katar und dem UNO-Generalsekretär. Pressekonferenz oder Presseerklärungen wird noch bekannt gegeben.

29. November: Eröffnung der Konferenz zur Überprüfung der Entwicklungsfinanzierung. Unter den Sprechern sind u. a. der Emir von Katar, der Präsident der UNO-Generalversammlung und der UNO-Generalsekretär.

 29. November – 2. Dezember: Staats- und Regierungschefs oder Minister jeder Delegation geben im Plenum eine kurze Erklärung ab.

In einem gesonderten Forum werden nach Bedarf Verhandlungen zur Verständigung auf ein Ergebnisdokument geführt.

Täglich wird es eine Pressekonferenz durch den Sprecher der Konferenz geben – Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben.

Sechs Rundtischgespräche werden zu den folgenden Themen geführt:

29. November (15-18 Uhr): Mobilisierung nationaler finanzieller Ressourcen für die Entwicklung

Hintergrundinformation 

30. November (10-13 Uhr): Mobilisierung internationaler Ressourcen für die Entwicklung: Auslandsdirektinvestitionen und andere private Mittel

30. November (15-18 Uhr): Internationaler Handel als ein Motor für die Entwicklung

Hintergrundinformation 

1. Dezember (10-13 Uhr): Steigerung der internationalen finanziellen und technischen Zusammenarbeit für die Entwicklung 

Hintergrundinformation

1. Dezember (15-18 Uhr): Auslandsschulden

1. Dezember (10-13 Uhr): Angehen systemischer Themen: Verbesserung der Kohärenz und Beständigkeit der internationalen monetären, finanziellen und Handelssysteme zur Unterstützung der Entwicklung

HintergrundinformationHintergrundinformation zu Finanzierung von Nahrungsmittelsicherheit und nachhaltiger Landwirtschaft

Hintergrundinformation zu Finanzierung einer umweltverträglichen Entwicklung im Kampf gegen den Klimawandel


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Mehr Informationen unter: www.un.org/esa/ffd/

Alle offiziellen Treffen und Pressekonferenzen sind als Webcast abrufbar unter: www.un.org/webcast

Medienakkreditierung:
Detaillierte Informationen und Online-Anmeldungen unter: www.un.org/media/accreditation

Pressekontakt:

Newton Kanhema
UN Department of Public Information
Telefon: (+1-212) 963 5602
Email:
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Pragati Pascale
UN Department of Public Information
Telefon: (+1-212) 963-6870
Email:
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Tim Wall
UN Department of Public Information
Telefon: (+1-212) 963- 5851
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Hotel-Informationen:

Unterkunftsmöglichkeiten in Doha, Katar:
Fax: (+974) 443-5954
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