Dienstag, 21 November 2017
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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: „Der Teufelskreis von Armut und Behinderung muss beendet werden“

UNRIC/268

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon:

„Der Teufelskreis von Armut und Behinderung muss beendet werden“

Erklärung zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, 3. Dezember 2008


Dieser Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen liegt nur eine Woche vor dem 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Die Vereinten Nationen erinnern an diese beiden wichtigen Daten unter dem Motto: „Würde und Gerechtigkeit für jeden von uns“.

In diesem Jahr haben wir viele Gründe, um zu feiern. Das Inkrafttreten des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Mai war ein Meilenstein. Im Oktober fand bereits die erste Konferenz der Vertragsstaaten statt. Dort wurde darüber diskutiert, wie das Übereinkommen zur Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele beitragen kann. Dieser Fortschritt war nur möglich, weil Menschen mit Behinderungen aktiv und führend an dem Prozess teilgenommen haben. Es wurde dafür gesorgt, dass sie in alle Bereiche unserer Arbeit Einblick haben und darin eingebunden werden.

Die Vereinten Nationen bleiben diesem Ansatz treu. Durch die Renovierungsarbeiten wird unser Hauptsitz in New York auf den neuesten Stand gebracht und barrierefrei. Diese Verbesserungen sind längst überfällig.

Die Generalversammlung hat betont, dass Menschen mit Behinderung in alle Prozesse eingebunden werden müssen, damit die Millenniums-Entwicklungsziele erreicht werden können. Da 80 Prozent dieser Menschen – mehr als 400 Millionen – in armen Ländern leben, müssen wir noch viel mehr tun, um den Teufelskreis von Armut und Behinderung zu durchbrechen.

Das Motto der Internationalen Allianz für Behinderung lautet: „Nichts, was uns etwas angeht, soll ohne unsere Beteiligung entschieden werden.“ Ein behinderter Einwohner Swazilands, der für die Umsetzung einer Behinderten-Regelung in seinem Land gekämpft hat, sagte: „Wir müssen vollständige integriert sein, damit wir nicht mehr stigmatisiert werden“.

In diesem Sinne fordere ich Regierungen und alle Beteiligten auf, sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen und ihre Organisationen ein integraler Bestandteil aller Entwicklungsprozesse werden. So können wir Integration unterstützen und den Weg für eine bessere Zukunft für alle Menschen in der Gesellschaft frei machen.

 

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