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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: Leugnung des Holocaust muss weiter entschieden bekämpft werden

UNRIC/270

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon:
Leugnung des Holocaust muss weiter entschieden bekämpft werden


Erklärung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, 27. Januar 2009


BONN, 27. Januar (UNO-Informationszentrum) – Heute erinnern wir an die Millionen Opfer der Nazis. Beinahe ein Drittel der jüdischen Bevölkerung und zahllose Angehörige anderer Minderheiten waren von den Gräueltaten der Nazis betroffen, mussten Diskriminierung, Raub, und Misshandlung erleiden oder wurden ermordet.

Neue Initiativen zum Gedenken an den Holocaust und im Bildungsbereich geben uns Grund zur Hoffnung. Diese Hoffnung ist das Leitmotiv des diesjährigen Internationalen Tages. Aber wir können und müssen mehr tun, wenn wir aus dieser Hoffnung Realität werden lassen wollen.

Wir müssen weiter erforschen, weshalb die Welt den Holocaust und andere Gräueltaten nicht verhindern konnte. Auf diese Weise werden wir besser gewappnet sein, um Antisemitismus und andere Formen der Intoleranz zu bekämpfen.

Wir müssen unseren Kindern weiter die Lehren der dunkelsten Kapitel der Geschichte nahe bringen. Das wird ihnen helfen, erfolgreicher als ihre Vorfahren dabei zu sein, eine Welt des friedlichen Zusammenlebens zu schaffen.

Wir müssen die Leugnung des Holocaust bekämpfen und uns gegen Engstirnigkeit und Hass aussprechen. Wir müssen die Normen und Gesetze bewahren, die die Vereinten Nationen aufgestellt haben, um Menschen zu schützen. Wir müssen auch gegen die Straflosigkeit von Völkermord, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit ankämpfen.

Unsere Welt wird weiter von skrupelloser Gewalt und völliger Missachtung der Menschenrechte beherrscht. Noch immer werden Menschen ausschließlich wegen ihrer Herkunft angegriffen.

Lassen Sie uns an diesem Tag, der zum vierten Mal begangen wird, der Opfer gedenken, indem wir unseren Glauben an die Würde und gleichen Rechte aller Menschen bekräftigen. Lassen Sie uns auch versprechen zusammenzuarbeiten, um die heutige Hoffnung in eine bessere Zukunft zu verwandeln.

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