Samstag, 25 November 2017
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UNO-Generalsekretär Kofi A. Annan: Katastrophen vermeiden, nachhaltige Gemeinschaften schaffen

UNIC/602

Erklärung zum Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung, 8.Oktober

NEW YORK, 7. Oktober - Das Motto des diesjährigen Internationalen Tages der Katastrophenvorsorge lautet: „Katastrophen - Trendumkehr zur nachhaltigen Entwicklung".

Dieses Motto erinnert uns im gegenwärtigen Internationalen Jahr des Süßwassers daran, dass unsere Aufgabe nicht nur darin besteht, Wasserressourcen für unsere Lebensfähigkeit zu erhalten. Wir müssen auch die Fähigkeit des Wassers einschränken, Leben zu nehmen. Mehr als 90 Prozent aller Katastrophen weltweit stehen heute in Verbindung mit Wasser - entweder zu wenig, bei Dürrekatastrophen, oder zu viel bei Überschwemmungen, Erdrutschen, Zyklonen, Wirbelstürmen und Taifunen. Viele Gemeinschaften erleiden Jahr für Jahr mehrere Katastrophen.

Natürliche Gefahren sind Teil des Lebens. Zur Katastrophe werden sie nur, wenn Leben und Lebensraum der Menschen fortgerissen werden. Die Verwundbarkeit menschlicher Gemeinschaften wächst aufgrund menschlicher Aktivitäten, die zu vermehrter Armut, größerer urbaner Dichte, Umweltbeeinträchtigung und Klimaveränderung führen.

Es steht durchaus in unserer Macht, etwas dagegen zu tun. Bessere Entscheidungsfindung, verbesserte Planung, effektives Risikomanagement, innovative Entwicklung und Maßnahmen zum Umweltschutz - dies sind Aktivitäten, die die Verwundbarkeit menschlicher Gemeinschaften vermindern können. Darum sollten Risikoerhebung und Katastrophenvorbeugung Bestandteile aller Projekte zur nachhaltigen Entwicklung und allen politischen Handelns sein.

Lassen Sie uns am Internationalen Tag der Katastrophenvorbeugung uns selbst daran erinnern, dass wir Zahl und Auswirkungen von Katastrophen vermindern können und müssen. Wir können dies durch den Aufbau nachhaltiger Gemeinschaften erreichen, die die Fähigkeit besitzen, auch langfristig mit einem Risiko zu leben.

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