Mittwoch, 22 November 2017
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Vereinte Nationen nehmen Angebot der Bundesregierung für UNO-Campus in Bonn an

UNIC/597

BONN, 22. August – Die Vereinten Nationen haben das Angebot der Bundesregierung, in Bonn einen UNO-Campus herzurichten, angenommen. Das hat der Chef des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP), Mark Malloch Brown, im Namen von UNO-Generalsekretär Kofi Annan in einem Schreiben an Bundesumweltminister Jürgen Trittin mitgeteilt. 

Das Bundeskabinett hatte am 28. Mai 2003 auf Initiative des Bundesumweltministers und des Bundesbauministers beschlossen, den Vereinten Nationen das Neue Abgeordnetenhochhaus (Langer Eugen) und das Alte Hochhaus zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung zu stellen und zum UNO-Campus herzurichten. Damit wird eine konzentrierte Unterbringung der bisher über das Bonner Stadtgebiet verteilten UNO-Einrichtungen ermöglicht. Auch weitere Sekretariate können dort untergebracht werden. Trittin wies darauf hin, dass die Übertragung eines wesentlichen Teils des ehemaligen Bonner Parlamentsbereichs zur dauerhaften Nutzung an die UNO Ausdruck der hohen Wertschätzung Deutschlands gegenüber den Vereinten Nationen sei. Die Entscheidung bekräftigt zugleich den Willen der Bundesregierung, den UNO-Standort Bonn weiter auszubauen. 

Seit den ersten Ansiedlungen von UNO-Organisationen im Jahre 1995 hat sich die Beschäftigtenzahl mehr als verdreifacht. Die Planungszahlen gehen davon aus, dass die Zahl der Mitarbeiter der elf Organisationen auf über 630 bis Ende 2003 wachsen wird. Die Tendenz ist weiter steigend. Allein das Sekretariat der Klimarahmenkonvention mit derzeit rund 230 Mitarbeitern rechnet für die beiden nächsten Jahre mit zusätzlich je rund 20 neuen Mitarbeitern. Als zwölfte UN-Organisation wird in Kürze ein Forschungsbereich der UNO-Universität seine Arbeit aufnehmen. Der Bund hat zudem Bewerbungen für zwei UNO-Chemikalien-Sekretariate mit mehr als 50 Beschäftigten abgegeben.

Quelle: BMU

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