Donnerstag, 23 November 2017
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Generalsekretär Kofi A. Annan: Presse- und Meinungsfreiheit gehören zusammen

UNIC/583

Erklärung zum Weltfernmeldetag - 17. Mai

NEW YORK, 17. Mai -- Das Thema des Weltfernmeldetages „Allen Menschen auf der Welt kommunizieren helfen" erinnert uns erneut an die entscheidende Rolle der Kommunikation in allen Gebieten menschlichen Bemühens. Es erinnert uns auch daran, dass Millionen von Menschen in den ärmsten Ländern immer noch ausgeschlossen sind vom „Recht zu kommunizieren", das zunehmend als ein grundsätzliches Menschenrecht angesehen wird.

„Allen Menschen auf der Welt kommunizieren helfen" ist ein wesentlicher Teil der Millenniums-Entwicklungsziele, die von den Staats- und Regierungschefs auf dem Millenniumsgipfel der Vereinten Nationen im Jahr 2000 verabschiedet wurden. Speziell das achte Millenniumsziel zielt darauf ab, „eine globale Partnerschaft für Entwicklung zu schaffen" und „in Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor die Vorteile neuer Technologien, insbesondere Informations- und Kommunikationstechnologien, verfügbar zu machen." Informations- und Kommunikationstechnologien müssen dazu genutzt werden, die digitale Kluft zu überbrücken und den Fortschritt in den ärmsten Winkeln der Welt zu beschleunigen.

Freie und informative Medien sind zudem ein Eckpfeiler der Informationsgesellschaft und unbedingt notwendig, damit alle Menschen auf der Welt miteinander kommunizieren können. Zugleich muss die Wissenskluft zwischen den Industriestaaten und Entwicklungsländern angegangen werden, Medienorganisationen und einzelne Menschen in Entwicklungsländern müssen ermutigt werden, lokale Inhalte in Einklang mit der jeweiligen Kultur und in der lokalen Sprache zu fördern. Presse- und Meinungsfreiheit können und müssen in unserer Informationsgesellschaft eine Einheit bilden.

Die Begriffe „Informationsgesellschaft", „digitales Zeitalter" oder „Informationszeitalter" sind alle benutzt worden, um unsere Zeit zu beschreiben. Welchen Begriff wir auch wählen, die Gesellschaft, die wir gestalten, muss offen und pluralistisch sein - eine Gesellschaft, in der alle Menschen in allen Ländern Zugang zu Informationen und Fachwissen haben. Dies ist das vorrangige Ziel des Weltgipfels über die Informationsgesellschaft, dessen erste Phase im Dezember 2003 in Genf stattfinden wird.

Der Gipfel wird als eine einzigartige Plattform dienen, um die internationale Gemeinschaft zu veranlassen - in Zusammenarbeit mit Regierungen, privater Wirtschaft und der Zivilgesellschaft -, die digitale Kluft zu verringern und das Fundament einer wirklich umfassenden globalen Informationsgesellschaft zu bilden. Es ist eine Gelegenheit, die nicht verpasst werden darf.

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