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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: „Kein Staat kann die jetzigen Krisen alleine lösen“

UNRIC-Pressemitteilung Nr. 313
14. Dezember 2009

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon:

„Kein Staat kann die jetzigen Krisen alleine lösen“

Erklärung zum Internationalen Tag der menschlichen Solidarität, 20. Dezember 2009

BONN, 17. Dezember 2009 (Regionales Informationszentrum der UNO) – Der Internationale Tag der menschlichen Solidarität unterstreicht, wie wichtig es ist, bei globalen Herausforderungen gemeinsam zu handeln und so die weltweiten Entwicklungsziele zu erreichen.

Solidarität mit Menschen, die von Armut und Unterdrückung betroffen sind, ist eines der grundlegenden Prinzipien der Vereinten Nationen. Basierend auf Gleichheit, Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit beinhaltet Solidarität eine gegenseitige Verpflichtung für alle Mitglieder der Gesellschaft der Welt. Das soll auch zu Partnerschaften und Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren der Entwicklungszusammenarbeit führen – Regierungen, zwischenstaatlichen Stellen und Nichtregierungsorganisationen, der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor.

Dieser Tag hat seinen Ursprung in der Erklärung, die beim Millenniumsgipfel 2000 verabschiedet worden war. Darin hatten die Regierungen erklärt, dass Solidarität einer der entscheidenden Werte der internationalen Beziehungen des 21. Jahrhunderts ist. „Globale Herausforderungen müssen so angegangen werden, dass die Kosten und Lasten fair und entsprechend der grundlegenden Prinzipien von Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit getragen werden. Diejenigen, die am stärksten leiden oder am wenigsten profitieren benötigen Hilfe von denen, die am meisten profitieren“, heißt es in der Erklärung.

Dieser Internationale Tag hat dieses Jahr an Bedeutung gewonnen. Als Folge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise werden 2009 zusätzlich bis zu 100 Millionen Menschen in die Armut getrieben. Gleichzeitig ist der Klimawandel eine weltweite und unmittelbare Bedrohung. Er gefährdet die Nahrungsmittelsicherheit, den Zugang zu Wasser und führt häufiger zu Naturkatastrophen. Diese Krisen können nicht von einzelnen Staaten gelöst werden und betreffen viel häufiger die Armen und Verwundbarsten, die auch am wenigsten darauf vorbereitet sind. Wenn es jemals eine Zeit gegeben hat, gemeinsam zu handeln, dann ist sie jetzt gekommen.

Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag unsere Verpflichtung zu menschlicher Solidarität und gemeinsamem Handeln bekräftigen, um eine bessere und sicherere Welt für alle zu schaffen.

 

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