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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: “Migrantenfamilien müssen weltweit besser gefördert werden“

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon:

“Migrantenfamilien müssen weltweit besser gefördert werden“

Erklärung zum Internationalen Tag der Familie, 15. Mai 2010

BONN, 14. Mai (UNO-Informationszentrum) – Die diesjährigen Feiern zum Internationalen Tag der Familie setzen den Schwerpunkt auf die weltweiten Folgen der Migration auf Familien.

Steigende soziale und wirtschaftliche Ungleichheit erzeugt für Menschen sowohl Druck als auch Anreize, ihre Heimat auf der Suche nach besseren Lebensmöglichkeiten zu verlassen. Viele werden aufgrund von Armut, Arbeitslosigkeit, politischen und militärischen Konflikten oder Menschenrechtsverletzungen zur Migration gezwungen.

Eltern wandern aus, um das Wohlergehen ihrer Kinder und anderer Familienmitglieder zu erhöhen. In den Gastländern können Männer und Frauen ein besseres Einkommen erzielen und ihren Familienmitgliedern zuhause Einkünfte zukommen lassen. Migranten leisten einen erheblichen Beitrag zur Wirtschaft ihrer Gastländer und bereichern das soziale und kulturelle Gefüge.

Ungeachtet der vielen Vorteile kann Migration vielen Familienmitgliedern auch eine schwere Last auferlegen. Migranten können mit schwierigen Lebensbedingungen, Diskriminierung und niedrigen Löhnen konfrontiert werden. Oft fehlt es ihnen an sozialer Absicherung und sie leiden verstärkt in Zeiten wirtschaftlicher Probleme.

Um die Vorteile der Migration so gut wie möglich zu nutzen, sollten Regierungen Maßnahmen umsetzen, die den Migranten helfen, sich an die Gastländer anzupassen und erfolgreich zu sein. Ich rufe die Staaten auf, die die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen noch nicht ratifiziert und umgesetzt haben, dies zu tun. Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag der Familie unser Engagement für die Anstrengungen erneuern, Migrantenfamilien weltweit zu unterstützen und zu helfen.

 

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