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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: „Tier- und Pflanzenarten sterben schneller als je zuvor aus“

UNRIC/325

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon:

„Tier- und Pflanzenarten sterben schneller als je zuvor aus“

Erklärung zum Weltumwelttag, 5. Juni 2010


BONN, 4. Juni 2010 (UNO-Informationszentrum) – Die biologische Vielfalt ist in Gefahr. Schneller als je zuvor sterben Arten aus. Dieser Prozess ist eng mit menschlichen Aktivitäten verbunden: Wasserressourcen werden verschmutzt, Lebensräume verändert und abgebaut und das Klima verändert sich. Tausende Arten sind gefährdet – Frösche und Gorillas, aber auch riesige Pflanzen und kleinste Insekten.

Das Motto des diesjährigen Weltumwelttags lautet: „Viele Arten. Ein Planet. Eine Zukunft“. Es soll die Botschaft verstärken, die mit dem Internationalen Jahr der Biodiversität verbunden ist. Massive Artenvernichtung muss gestoppt werden. Die Millionen von Arten, die in Böden, Wäldern, Ozeanen, Korallenriffen und Bergen unseres Planeten leben, haben eine entscheidende Bedeutung. Von diesem komplizierten, empfindlichen Netz aus Ökosystem und Leben hängen unsere Gesundheit, unser Wohlstand und eine nachhaltige Zukunft ab.

Ruanda ist dieses Jahr der Gastgeber für die Feiern zum Weltumwelttag. Dieses kleine Land in der afrikanischen Region der Großen Seen erarbeitet sich zusehends einen Ruf als grüner Pionier. Als Heimat von 52 bedrohter Arten, einschließlich des äußerst seltenen Berggorillas, zeigt Ruanda, wie Umweltbewusstsein und wirtschaftliches Wachstum eines Landes miteinander verbunden werden können. Trotz der vielen Herausforderungen, inklusive Armut und verbreiteter Landerosion, arbeitet das „Land der tausend Hügel“ an der Wiederaufforstung, dem Einsatz erneuerbarer Energien, einer nachhaltigen Landwirtschaft und entwickelt eine grüne Vision für die Zukunft.

Dieses Jahr wird Kigali das Zentrum eines globalen, multikulturellen und generationenübergreifenden Festes unseres Planeten sein, seiner Millionen Arten und den unendlichen Wegen, durch die das Leben auf der Erde miteinander verbunden ist. Am Weltumwelttag rufe ich jeden – von Kigali bis Canberra, von Kuala Lumpur bis Berlin – dazu auf, mit uns Alarm zu schlagen. Engagieren Sie sich, sprechen Sie darüber. Lernen und unterrichten Sie. Zeigen sie Verantwortung und helfen Sie aufzuräumen. Verbinden Sie sich wieder mit der Natur, unserer Lebenskraft. Zusammen können wir eine neue Vision für die Artenvielfalt entwickeln: Viele Arten. Ein Planet. Eine Zukunft.           

 

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