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UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon: Erklärung zum Internationalen Tag der Toleranz, 16. November 2011

BONN, 16. November (UNRIC) – Es ist eine Zeit, in der sich die alte Welt langsam aber irreversibel verändert und die Konturen einer neuen sich gerade formen. Traditionelle Institutionen werden verändert. Budgets werden gekürzt. Familien sind angespannt. All diese Veränderungen und Wendungen verursachen große Angst.

In Zeiten des Umbruchs müssen wir wahrhaft zu den Idealen und Prinzipien, die das Herzstück der Charta der Vereinten Nationen und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ausmachen, stehen. Zu diesen Grundwerten gehört die Toleranz. Entscheidend dafür ist, dass unsere Praxis der Toleranz mehr als friedliche Koexistenz bedeuten muss. Es muss aktives Verstehen sein, unterstützt durch den Dialog und positives Engagement mit anderen.

Dies ist besonders wichtig im Kampf gegen Diskriminierung, die so viel Entzweiung, Zerstörung und Tod verursacht. Wir alle haben die Verpflichtung, jene, die durch Diskriminierung gefährdet sind, zu schützen, unabhängig von Rasse, Religion, Nationalität, Sprache, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder anderen Faktoren. Gelebte Toleranz kann ein Gegenmittel für Vorurteile und Hass sein.

Die UNESCO spielt eine besondere Rolle bei der Unterstützung aktiver Toleranz durch die Förderung guter Ausbildung für Mädchen und Jungen; bei der Förderung freier und pluralistischer Medien, einschließlich dem Internet; und dem Schutz des kulturellen Erbes sowie dem Respekt für kulturelle Vielfalt.

Durch die komplexen und globalen Herausforderungen unserer Zeit, denen wir gegenüberstehen, werden die Vereinten Nationen weiterhin für ein gegenseitiges Verstehen innerhalb der Völker und Länder, einem Grundbedürfnis in einer vernetzten Welt, arbeiten. An diesem Internationalen Tag wollen wir uns daran erinnern, dass aktive Toleranz bei uns beginnt, jeden Tag.

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