Mittwoch, 22 November 2017
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Siegerin der UNO-Anzeigenkampagne "Sag Nein zu Gewalt gegen Frauen" ausgezeichnet

Dänische Designerin gewinnt ersten Preis

MADRID, 24. November (UNRIC) - Der dänischen Gewinnerin wird heute während einer Feier in Madrid in Anwesenheit von Königin Sophia von Spanien ihr Preis für ihren Beitrag überreicht. Der europaweite Wettbewerb war Teil der Kampagane "UNiTE to end Violence against Women" (UNiTE zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen), die vom UNO-Generalsekretär ins Leben gerufen wurde.

Der Beitrag " Gewalt ist nicht immer sichtbar" der dänischen Designerin Trine Sejthen, der von einer Fachjury ausgewählt wurde, gewann den ersten Preis im Wert von 5.000 Euro. Der Beitrag " Behandle mich wie eine Frau" vom kosovarischen Künstler Gjoke Gojani gewann den Publikumspreis. " Worte" vom Franzosen Raphaelle Moreau gewann den Jugendpreis für Teilnehmer unter 25 Jahren. Unter den 30 Finalisten war auch Marián Preis aus der Slowakei. Die Siegerbeiträge können auf www.create4theun.eu/ besichtigt werden.

Die Werbekampagne wurde vom Regionalen Informationszentrum der Vereinten Nationen in Brüssel (UNRIC), in Partnerschaft mit den europäischen Informationszentren der Vereinten Nationen und UN Women, der UNO-Einheit für die Gleichstellung der Geschlechter und die Ermächtigung der Frauen, organisiert.

Mehr als 2.700 Beiträge aus 40 europäischen Ländern wurden eingereicht. Der Wettbewerb hatte zum Ziel, das Bewusstsein für das Problem der Gewalt gegen Frauen, das eine von drei Frauen weltweit betrifft, zu erhöhen. Der Siegerbeitrag wird in mehreren europäischen Zeitungen am Ende des Wettbewerbs am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, veröffentlicht.

In seiner Botschaft anlässlich dieses Tages sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen viele Formen hat und weit über den Globus verbreitet ist. "Ob in Entwicklungsländern oder entwickelten Ländern, die Verbreitung dieser Gewalt sollte uns alle schockieren. Gewalt - und in vielen Fällen die bloße Bedrohung - ist eine der wesentlichen Barrieren für die Gleichstellung der Frauen."

Trine Sejthen aus Kopenhagen, die Gewinnerin des ersten Preises, sagte, dass sie überrascht war, sich aber sehr über die Nachricht gefreut hat. "Ich war sehr überrascht. Es gab so viele großartige Beiträge und weil es die UNO ist, eine sehr wichtige Organisation, bedeutet es mir sehr viel. Ich möchte, dass Menschen daran denken, dass diese Frau jede sein könnte, man kann nicht sagen ob sie reich oder arm ist, sie könnte deine Schwester, Freundin oder jemand neben dir im Bus sein," sagte sie weiter.

Der Siegerbeitrag wurde von einer Jury aus Experten, zu denen Jacques Séguéla, Vizepräsident des Werberiesen Havas; Omar Vulpinari, Creative Director der Abteilung für visuelle Kommunikation bei Fabrica, dem Kommunikationsforschungszentrum von Benetton; und Mieke Gerritzen, Designer und Direktor des Graphikdesign-Museums in Breda gehörten, ausgewählt.

Der Publikumspreis wurde aus über 120.000 Abstimmungen ermittelt. Gewonnen hat diesen Gjoke Gojani aus dem Kosovo. "Ich habe an dem Wettbewerb teilgenommen, weil ich an der künstlerischen Seite des Designs für eine Zeitungsanzeige interessiert war, aber dann habe ich festgestellt, dass das Thema meine Seele berührt hat", sagte Gojani.

Der Franzose Raphaelle Moreau gewann den Jugendpreis für seine Arbeit "Worte". Der Jugendpreis-Gewinner wurde von Fabrica, dem Kommunikationsforschungszentrum der Benneton Gruppe, ausgewählt.

"Die Bemühungen zur Beendigung der Gewalt zu unterstützen, ist jedermans Verantwortung. Regierungen, private Unternehmen, die Zivilgesellschaft, Gemeinschaften und einzelne Bürger können wesentlich dazu beitragen. Männer und Burschen müssen aktiv werden und für den Respekt für Frauen und Nulltoleranz gegen Gewalt ermutigen, sagte Michelle Bachelet, Exekutivdirektorin von UN Women.

"Wir leben in einer Welt voller Gewalt. Gewalt gegen Frauen ist allein wegen des Widerspruchs von Liebe und Brutalität, der Ablehnung von Gleichberechtigung, untragbar. Es wird niemals genug von uns geben, gegen diese Geißel zu mobilisieren, die weder die Zeit noch die Moderne besiegen konnten", sagte Jacques Séguéla, Vizepräsident des Werberiesen Havas.

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