Dienstag, 21 November 2017
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Südafrikanischer Umweltminister soll für Umsetzung der Johannesburg-Beschlüsse sorgen

UNIC/566

NEW YORK, 27. Januar 2003 - Um die Dynamik des Johannesburg-Gipfels nicht zu verlieren, hat die UNO-Kommission für nachhaltige Entwicklung jetzt den südafrikanischen Umwelt- und Tourismusminister Valli Moosa zum Vorsitzenden der nächsten Kommissionstagung gewählt und ihn mit der Umsetzung der Johannesburg-Beschlüsse betraut. Die Kommission wird vom 28. April bis 9. Mai in New York zusammentreten. Auf dieser ersten Tagung seit dem Johannesburg-Gipfel im vergangenen September will die Kommission ihr Arbeitsprogramm zur Umsetzung der Beschlüsse des Gipfels zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung festlegen. An dem „hochrangigen Teil“ der Tagung sollen auch Minister der Mitgliedstaaten teilnehmen.

„Auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung sind die Staatschefs im vergangenen September in Johannesburg überein gekommen, die Kommission zum hochrangigen Forum für dieses Thema zu machen“, betonte Minister Moosa in einer Erklärung, die von einem südafrikanischen Delegierten bei den Vereinten Nationen verlesen wurde. „Die besondere Herausforderung für die 11. Tagung der Kommission wird darin bestehen, die Ergebnisse des Gipfels in praktische Maßnahmen für die Arbeit der nächsten zehn Jahren umzugießen. Wesentlich dabei ist die aktive Teilnahme auf höchster politischer Ebene und die Einschaltung technischer Experten.“

Die Kommission für nachhaltige Entwicklung war von er Generalversammlung der Vereinten Nationen mit dem Auftrag eingesetzt worden, die Umsetzung der vom Erdgipfel in Rio de Janeiro 1992 verabschiedeten Agenda 21 zu überwachen. Die Kommission tagt jährlich und unterstützt Maßnahmen der Regierungen, der Wirtschaft und der Nichtregierungsorganisationen zur Förderung der für eine nachhaltige Entwicklung notwendigen wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen.

Nach einem Beschluss des Johannesburg-Gipfels soll die Kommission Hindernisse bei der Umsetzung der Agenda 21 aufzeigen und praktische Empfehlungen zur Überwindung dieser Hindernisse ausarbeiten. Außerdem soll die Kommission jedes zweite Jahr Verhandlungen über die weiteren Vorgangsweisen führen.

Im Rahmen der Kommission soll auch die Diskussion über Partnerschaften zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung fortgesetzt werden. Freiwillige Partnerschaftsinitiativen zwischen Regierungen, der Zivilgesellschaft und der Privatwirtschaft wurden erstmals in Johannesburg als Ergänzung zu den Maßnahmen der Regierungen eingeführt. Sie stellen auf konkrete Ergebnisse vor Ort ab. In Johannesburg waren über 300 Partnerschaftsinitiativen angekündigt worden. Die Kommission erhält laufend weitere Vorschläge.

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