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UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: Erklärung zum Internationalen Tag für die Erhaltung der Ozonschicht, 16. September 2015

BONN, 15. September (UNRIC) – Es ist noch nicht allzu lange her, dass die Menschheit vor einer selbst verursachten Katastrophe stand. Unsere Verwendung von ozonschädlichen Substanzen, wie Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW), hatte ein Loch auf der Ozonschicht verursacht, die uns vor den schädlichen ultravioletten Strahlen der Sonne schützt.


Aber wir haben uns dieser Herausforderung gestellt. Vor 30 Jahren hat die internationale Gemeinschaft das Wiener Übereinkommen zum Schutz der Ozonschicht unterzeichnet. Die Welt hat sich mit dem Montrealer Protokoll darauf geeinigt, die Produktion und den Verbrauch von FCKW und anderen ozonabbauenden Substanzen zu senken.


Gemeinsam ist es uns gelungen, die stratosphärische Ozonschicht auf einen Erholungskurs bis zur Mitte dieses Jahrhunderts zu bringen. Das Ergebnis: bis zu zwei Millionen Fälle von Hautkrebs und noch wesentlich mehr Fälle von grauem Star können jährlich vermieden werden.


Wir freuen uns über die Einführung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung und die Anstrengungen der Regierungen, die noch in diesem Jahr in Paris einen neuen gemeinsamen Weg für den Klimawandel festlegen wollen. Dabei sollte uns der Erfolg des Montrealer Protokolles alle inspirieren. Es zeigt, was wir erreichen können, wenn Nationen einer globalen Herausforderung gemeinsam begegnen.


Aber die Arbeit des Montrealer Protokolls ist noch nicht getan. Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) werden als Ersatz für viele ozonabbauende Substanzen verwendet. Obgleich sie die Ozonschicht nicht zerstören, sind sie extrem starke Treibhausgase, die in den kommenden Jahrzehnten zur Erwärmung unseres ohnehin schon überhitzten Planeten beitragen werden, wenn wir nicht jetzt handeln.


Viele Länder erwägen jetzt das Montrealer Protokoll zu nutzen, um FKWs abzubauen. Eine politische Verpflichtung, FKWs unter dem Montrealer Protokoll zu steuern, könnte eine der größten Errungenschaften für den Klimawandel im Vorfeld zur Klimakonferenz in Paris werden. Es wäre auch ein weiterer großer Sieg für die multilateralen Bemühungen zum Schutz unserer Umwelt. Lassen Sie uns an diesem Internationalen Tag sicherstellen, dass wir unser Klima genauso schützen, wie wir die Ozonschicht erhalten haben.


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Medienkontakt: Arne Molfenter, Leiter des UNRIC-Verbindungsbüros in Deutschland,
Tel.: 0228 815-2773, email: molfenter (at) un.org

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