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UN-Generalsekretär Ban Ki-moon: Erklärung zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, 27. Januar 2016

BONN, 27. Januar (UNRIC) – Während des Zweiten Weltkrieges sind sechs Millionen Juden systematisch zusammengetrieben und vernichtet worden. Die Nazis töteten auch Sinti und Roma, politische Gefangene, Homosexuelle, Menschen mit Behinderungen, Zeugen Jehovas und sowjetische Kriegsgefangene.


Der Holocaust war ein ungeheures Verbrechen. Niemand kann den Beweis leugnen, dass es geschah. Jedes Jahr gedenken wir der Opfer und ehren den Mut der Überlebenden und jener, die ihnen halfen und sie befreiten, und wir erneuern unsere Entschlossenheit, solche Gräueltaten künftig zu verhindern und die hasserfüllte Mentalität zurückzuweisen, die so etwas zulässt.


Die Vereinten Nationen wurden aus dem Schatten des Holocaust und der Grausamkeiten des Zweiten Weltkrieges gegründet, um den Glauben an die Würde und den Wert jeder Person zu bekräftigen und die Rechte aller gleichberechtigt und frei von Diskriminierung zu leben.


Diese Prinzipien haben auch heute noch eine wesentliche Bedeutung. Menschen weltweit – einschließlich jener Millionen, die vor Krieg, Verfolgung und Not fliehen – leiden weiter an Diskriminierung und Angriffen. Wir haben die Pflicht, uns an die Vergangenheit zu erinnern, und jenen zu helfen, die uns jetzt brauchen.


Seit mehr als einem Jahrzehnt informiert das Holocaust und Outreach Programme der Vereinten Nationen junge Menschen über den Holocaust. Viele Partner – einschließlich der Holocaust-Überlebenden – tragen weiter zu dieser wichtigen Arbeit bei.
Die Erinnerung an den Holocaust ist eine eindringliche Mahnung daran, was passieren kann, wenn wir aufhören, unsere gemeinsame Menschheit zu sehen. An diesem Tag der Erinnerung an den Holocaust bitte ich jeden Einzelnen, politische und religiöse Ideologien zu verurteilen und Menschen nicht gegeneinander auszuspielen. Wir wollen uns alle gegen Antisemitismus und Angriffe auf religiöse, ethnische und andere Gruppen aussprechen. Wir wollen eine Welt schaffen, in der Würde und Vielfalt respektiert werden und in der dauerhaft Frieden herrscht.

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