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Vereinte Nationen brauchen mehr als $ 3 Milliarden für humanitäre Hilfe im kommenden Jahr

UNIC/546

Gemeinsamer Hilfsappell der UNO-Organisationen am 19./20. November

NEW YORK, 12. November 2002 - Am 19. und 20. November werden die Vereinten Nationen einen gemeinsamen Hilfsappell an die internationale Staatengemeinschaft richten, um für das kommende Jahr mehr als drei Milliarden US-Dollar an humanitärerer Hilfe für rund 50 Millionen Menschen aufzubringen.

Folgende Länder und Regionen sollen 2003 humanitäre Unterstützung erhalten: Afghanistan, Angola, Äthiopien, Burundi, Côte d'Ivoire (und die Subregion Westafrika), die Demokratische Republik Kongo, die Demokratische Volksrepublik Korea, Eritrea, das Gebiet der Großen Seen, Guinea, Indonesien, Liberia, die besetzten palästinensischen Gebiete, die Republik Kongo, Sierra Leone, Somalia, Sudan, die Region des südlichen Afrika, Tadschikistan, Tschetschenien und benachbarte Republiken (Russische Föderation) und Uganda.

Der gemeinsame Hilfsappell wird gleichzeitig in acht Städten der Welt veröffentlicht. Am 19. November wird die stellvertretende UNO-Generalsekretärin Louise Frechette an der Veranstaltung in Bern teilnehmen; in Washington wird der Administrator des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP), Mark Malloch Brown, dabei sein; in Brüssel der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Sergio Veira de Mello; in Luxemburg der Vertreter des Generalsekretärs für Binnenvertriebene, Francis Deng; und in New York die Exekutivdirektorin des UNO-Bevölkerungsfonds (UNFPA), Thoraya Ahmed Obaid, sowie die stellvertretende Nothilfekoordinatorin im UNO-Koordinationsbüro für Humanitäre Angelegenheiten, Carolyn McKaskie.

Am 20. November wird der gemeinsame Hilfsappell in Den Haag vom Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Ruud Lubbers, vorgestellt; in Tokio durch den Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms (WFP), James Morris; und in Canberra vom UNO-Nothilfekoordinator, Kenyo Oshima.

Der humanitäre Hilfsappell für das Jahr 2003 steht unter dem Motto „Hoffnung für die Zukunft“ und unterstreicht, wie wichtig es ist, den von Konflikten und anderen Krisen heimgesuchten Menschen neuen Mut und Hoffnung zu geben. Gleichzeitig betont der Appell die notwendige Unterstützung jener Länder, die gerade eine Krise oder einen Konflikt überwunden haben, wie Afghanistan und Sierra Leone, und die in der entscheidenden Übergangsphase zu dauerhaftem Frieden und nachhaltiger Entwicklung dringend humanitärer Hilfe bedürfen.

Mit Nahrungsmitteln für die Hungrigen, Medikamenten für die Kranken, Unterkünften für Vertriebene und anderem Hilfsmaßnahmen sollen rund 50 Millionen Menschen in Staaten, in denen es keine funktionierende Regierungsgewalt, Bürgerkrieg oder andere verheerende Konflikte gibt, unterstützt werden. Der gemeinsame Hilfsappell wurde vor einem Jahrzehnt von der UNO-Generalversammlung eingerichtet, um eine gemeinsame humanitäre Hilfsstrategie für alle UNO-Organisationen zu schaffen und den größtmöglichen Betrag an Ressourcen aufzubringen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Stephanie Bunker, Büro für die Koordination Humanitärer Angelegenheiten (OCHA), New York, Tel.: (+1-212) 963-4832, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder bei Elizabeth Byrs, OCHA Genf, Tel.: (+41-22) 917-2653, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

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