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UNO-Generalsekretär Kofi A. Annan: Ein Tag weltweiter Waffenruhe und Gewaltfreiheit

UNIC/529

Erklärung zum Internationalen Tag des Friedens, 21. September 2002

NEW YORK, 19. September 2002 - Am 7. September 2001 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen, ab dem Jahr 2002 den 21. September als Internationalen Tag des Friedens zu begehen und ihn als „Tag der globalen Waffenruhe und Gewaltfreiheit“ zu würdigen. UNO-Generalsekretär Kofi Annan hat dazu folgende Erklärung veröffentlicht:

Die Friedensglocke am UNO-Amtssitz, gegossen aus Münzen, die Kinder aus aller Welt gesammelt haben, ist ein Symbol weltweiter Solidarität. Das japanische Geschenk erinnert auch daran, wie viele Menschenleben der Krieg kostet.

“Lang lebe der unumschränkte Weltfriede“ lautet die Inschrift auf der Glocke. Jedes Jahr versammeln sich Menschen aus aller Welt am Internationalen Tag des Friedens, um diesen Vorsatz zu bekräftigen, der Opfer von Konflikten zu gedenken und sich erneut zu der Jahrhunderte alten Sehnsucht nach einer sichereren und gerechteren Welt zu bekennen.

In diesem Jahr beginnen wir mit einer neuen Tradition des Friedenstags. Die Generalversammlung hat beschlossen, von nun an jedes Jahr den Internationalen Tag des Friedens am 21. September als “Tag der weltweiten Waffenruhe und Gewaltfreiheit“ zu begehen. Deshalb rufe ich alle Nationen und alle Menschen dazu auf, alle Feindseligkeiten an diesem Tag einzustellen.

24 Stunden, um Katastrophenhelfern bei der Ausübung ihrer lebenswichtigen Dienste eine sichere Pause zu gewähren; um Vermittlern die Chance zu geben, eine längere Waffenruhe auszuhandeln, um all jenen, die in Konflikte verwickelt sind, Zeit zum Nachdenken darüber zu geben, ob es vernünftig ist, weiter Gewalt anzuwenden.

24 Stunden - keine lange Zeit, aber genug für die politischen Führer der Welt, endlich auf ihre Völker zu hören. Manche Völker wollen ein Ende der Unterdrückung und der Intoleranz - und würden das auch öffentlich kundtun, wenn sie ihre Grundrechte und Freiheiten ausüben könnten. Andere wollen von Armut und Verzweiflung befreit werden und würden es lauthals mitteilen, wenn sie nicht so sehr unter der Last des täglichen Kampfes um Nahrung und Unterkunft für ihre Familien litten.

Die politischen Führer haben die besondere Verantwortung, diese Botschaft zum Internationalen Tag des Friedens zu hören. Möge sie weithin ertönen.

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