Montag, 20 November 2017
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Generalsekretär Kofi A. Annan: Die Welt muss den Terror gemeinsam bekämpfen

UNIC/524

Erklärung zum ersten Jahrestag des Terroranschlags auf die USA am 11. September 2001

NEW YORK, 11. September - Ein Jahr ist vergangen seit den Terroranschlägen auf die Vereinigten Staaten. Ein Jahr ist vergangen - und doch kann uns die Zeit nicht vom Horror dieses Tages befreien, von dem Schock, unserer Trauer, unserem Mitgefühl für die Kinder, Ehepartner, Freunde und Familien derer, die ums Leben gekommen sind. Wir fühlen diesen Schock immer noch.

Am 11. September wurde die Welt von tiefer Trauer erfasst - nicht nur aus Solidarität mit dem amerikanischen Volk, sondern auch aus dem Gefühl des geteilten Verlusts. Mehr als neunzig Nationen haben an diesem Tag Söhne und Töchter verloren - ermordet aus dem einzigen Grund, dass sie sich entschieden hatten, in den Vereinigten Staaten zu leben. Heute kommen wir als Weltgemeinschaft zusammen, weil wir als Weltgemeinschaft angegriffen wurden.

Es gab und wird andere Gelegenheiten geben, die Ursachen für diese Angriffe zu untersuchen - und sie müssen erforscht werden. Es wird andere Gelegenheiten geben, unsere Antwort auf diese Angriffe abzuwägen - und sie muss abgewogen werden. Es wird andere Gelegenheiten geben, darüber nachzudenken, wie die globale Einheit dieses Tages erhalten werden kann - und darüber muss nachgedacht werden.

Doch heute ist ein Tag des Gedenkens, des Respekts. Ein Tag, um derer zu gedenken, die bei der Flucht aus dem Feuer starben, und derer, die im Kampf gegen die Flammen starben. Ein Tag, um der Leben von Bürgern aus allen Teilen der Welt zu gedenken, die Gefahr und Tod ohne Warnung, ohne Grund und ohne Chance ausgesetzt waren.
Ein Tag, um der Einheit zu gedenken, die die Welt angesichts des unvorstellbaren Horrors verband - von New York über Teheran und Berlin bis Peking.

Es könnte keinen größeren Affront gegen den Geist und den Auftrag der Vereinten Nationen geben als die Terroranschläge vom 11. September. All das, wofür wir arbeiten - Frieden, Entwicklung, Gesundheit, Freiheit - wurde von diesem Horror beschädigt. All das, woran wir glauben - Respekt vor dem menschlichen Leben, Gerechtigkeit, Toleranz, Pluralismus und Demokratie - ist davon bedroht. Er muss bezwungen werden - von einer Welt, die gemeinsam handelt.

Möge die Erinnerung an die Menschen, die am 11. September ums Leben gekommen sind, dazu beitragen, eine bessere, gerechtere und friedlichere Welt für alle zu schaffen.

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