Dienstag, 21 November 2017
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Mehr als 100 Staats- und Regierungschefs werden in Johannesburg erwartet

UNIC/512
August 2002
Hintergrund-Information


Staats- und Regierungschefs aus mehr als 100 Ländern werden am Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung teilnehmen, der vom 26. August bis 4. September 2002 in Johannesburg, Südafrika stattfinden wird.

Der Gipfel bietet den Spitzenpolitikern aus aller Welt eine historische Gelegenheit, gemeinsam mit Vertretern von Gruppen der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft entscheidende Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensstandards in einer besseren globalen Umwelt zu beschließen. Ihre Teilnahme zugesagt haben bis Ende Juli 58 Staatschefs, 40 Regierungschefs, sieben Vizepräsidenten und ein Kronprinz. Das Interesse wurde bei der Verlosung der Redezeiten auf dem Gipfel bekundet. Änderungen sind vorbehalten.

„Der Gipfel ist geradezu ein Pflichttermin für die führenden Politiker der Welt“, betont Gipfel-Generalsekretär Nitin Desai. „Es liegt auf der Hand, dass die meisten Staats- und Regierungschefs die Wichtigkeit ihrer Teilnahme am Gipfel erkannt haben, um den Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung neuen Auftrieb zu geben. Sie sehen darin eine große Chance, etwas in Bewegung zu bringen.“

Am Erdgipfel in Rio de Janeiro hatten 1992 108 Staats- und Regierungschefs teilgenommen. Damals war die Agenda 21, der Aktionsplan für eine nachhaltige Entwicklung, verabschiedet worden. Der Johannesburg-Gipfel soll auf den Errungenschaften der Rio-Konferenz aufbauen und konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen, um die nachhaltige Entwicklung zu fördern.

Die Verhandlungen über die Ergebnisse des Gipfels werden erst in Johannesburg zum Abschluss gebracht. Die Länder haben sich bereits über drei Viertel des Textes eines Umsetzungsplans geeinigt. Um die Verhandlungen zu beschleunigen, hat Südafrika die Delegationen eingeladen, zwei Tage früher nach Johannesburg zu kommen und an den Konsultationen einer Vorkonferenz am 24. August teilzunehmen.

Neben dem Umsetzungsplan soll der Gipfel auch eine politische Erklärung der teilnehmenden Staats- und Regierungschefs annehmen. Außerdem sollen auf dem Gipfel zahlreiche Partnerschaftsinitiativen auf den Weg gebracht werden. Mit diesen Partnerschaften zwischen Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und der Privatwirtschaft will man zusätzliche Mittel aufbringen und konkrete Ergebnisse vor Ort erzielten.

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