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Bericht des Generalsekretärs über die Umsetzung der Agenda 21

UNIC/510
August 2002
Hintergrund-Information

In Vorbereitung auf den Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung hat Generalsekretär Kofi Annan einen Bericht über die Fortschritte herausgegeben, die im vergangenen Jahrzehnt bei der Umsetzung der Agenda 21, des auf dem Weltgipfel in Rio de Janeiro 1992 verabschiedeten globalen Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung, erzielt worden sind. Der Bericht beurteilt die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre und formuliert Vorschläge, wie die internationale Gemeinschaft ihre Bemühungen realitätsnah ausrichten kann, um die in der Agenda 21 festgelegten Ziele zu verwirklichen.

Guter Plan, schwache Umsetzung

Die Umwelt der Erde ist immer noch zu anfällig und bestehende Schutzmaßnahmen sind bei weitem nicht ausreichend. Bei der Armutsreduzierung in den Entwicklungsländern gab es nur sehr begrenzte Fortschritte. Die meisten Menschen in der Welt haben von der Globalisierung an sich keinen Nutzen gehabt.

Bestrebungen, die menschliche Entwicklung zu fördern und die Umweltzerstörung umzukehren, sind im letzten Jahrzehnt im Allgemeinen nicht wirksam gewesen. Zu wenig Finanzmittel, der Mangel an politischem Willen, eine fragmentierte und unkoordinierte Herangehensweise und ein weiterhin bestehendes verschwenderisches Produktions- und Konsumverhalten sind gemeinsam dafür verantwortlich, dass die Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung bisher nicht erfolgreich waren und dass es nicht gelang, eine zwischen den wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnissen der Menschen ausgeglichene Entwicklung zu schaffen und ihre gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnisse mit den Ressourcen der Erde und des Ökosystems in Einklang zu bringen.

Obwohl die Ergebnisse der vergangenen zehn Jahre durchaus nicht zufriedenstellend sind, bleibt die Agenda 21, die einstimmig auf dem Weltgipfel in Rio de Janeiro angenommene Vereinbarung, eine kraftvolle, langfristige Vision, die auch heute noch Gültigkeit besitzt.

Die Welt hat sich in den letzten zehn Jahren nach Rio verändert. Es gibt neue Forderungen und Herausforderungen, die durch die Globalisierung entstanden, wie die Revolution der Informations- und Kommunikationstechnologie und die Ausbreitung von HIV/Aids. Nachhaltige Entwicklung bleibt jedoch eine gangbare Alternative zum gegenwärtigen Entwicklungsansatz, bei dem so weiter verfahren wird wie bisher.

Gegenwärtige Trends

Wirtschaft

  • Die 90er Jahre waren weitaus weniger turbulent als die 80er Jahre. Die meisten Länder erlebten in der ersten Hälfte des Jahrzehnts ein Wirtschaftswachstum. Das durchschnittliche Wachstum des Bruttoinlandsprodukts aller Entwicklungsländer stieg auf 4,3 Prozent, im Vergleich zu 2,7 Prozent in den 80er Jahren. Die Industrieländer wiesen ein durchschnittliches Wachstum von 2,3 Prozent auf, im Vergleich zu drei Prozent im Jahrzehnt davor.
  • Nicht alle Länder profitierten von diesem Wachstum. Während sich die Wirtschaft in Afrika nur geringfügig verbesserte, wurden diese Fortschritte von einem hohen Bevölkerungswachstum wieder zunichte gemacht. Die Kluft im Lebensstandard zwischen Afrika und anderen Regionen wurde immer größer. Auch andere Regionen litten und die wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in den Schwellenländern verschlechterten sich. Während die Wirtschaft in diesen Ländern in den 80er Jahren noch um 1,8 Prozent jährlich wuchs, nahm sie in den 90er Jahren um durchschnittlich 2,5 Prozent jährlich ab.
  • Der Welthandel florierte in den 90er Jahren mit einem Wachstum der globalen Exporte von durchschnittlich 6,4 Prozent. Im Jahr 2000 erreichte das Exportvolumen 6,3 Billionen US-Dollar. Die Entwicklungsländer profitierten insgesamt von einem Exportwachstum von 9,6 Prozent jährlich. Allerdings machte Afrika keine Fortschritte, denn sein Anteil am Welthandel fiel von 2,7 Prozent im Jahr 1990 auf 2,1 Prozent im Jahr 2000.
  • Die Globalisierung erwies ihre extreme Unbeständigkeit. Während viele Länder von der Finanzspritze durch ausländisches Privatkapital profitierten, verursachte die Umkehrung dieser Finanzströme große Krisen, zuerst in Mexiko 1995 und dann in Ostasien und anderen Ländern im Jahr 1997.
  • Die offizielle Entwicklungshilfe (ODA) ist von 58,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 1992 auf 53,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2000 gefallen. ODA als Anteil des Bruttosozialprodukts (BSP) fiel von 0,35 Prozent im Jahr 1992 auf 0,22 Prozent im Jahr 2000. Nur fünf Länder - Dänemark, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen und Schweden - erfüllten das Ziel von 0,7 Prozent des BSP im Jahr 2000. Die meisten der am wenigsten entwickelten Länder erlitten einen Rückgang an offizieller Entwicklungshilfe von mehr als 25 Prozent. In sieben Ländern, alle in Afrika, sank sie um mehr als 50 Prozent.
  • Ausländische Direktinvestitionen in Entwicklungsländern sind stetig angestiegen, die Netto-Portofolio-Investitionen in den Entwicklungsländern erreichten im Jahr 1994 91 Milliarden US-Dollar, bevor sie jedoch 1998 auf 25 Milliarden zurückfielen. Dieser Rückfall hat sich in den Jahren 1999 und 2000 leicht erholt.
  • Schätzungen über die Höhe der öffentlichen Subventionen in allen Ländern reichen von 650 Millionen bis zu 1,5 Billionen US-Dollar. Die Aufhebung dieser Subventionen könnte zur Nachhaltigkeit beitragen und finanzielle Einsparungen für die Regierungen bringen.

Bevölkerung und Armut

  • Die Weltbevölkerung erreichte im Jahr 2000 die Zahl von sechs Milliarden. 1950 waren es noch 2,5 Milliarden und 1980 4,4 Milliarden. Voraussichtlich wird die Zahl der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2025 auf rund acht Milliarden und bis zum Jahr 2050 auf 9,3 Milliarden steigen, um sich schließlich zwischen 10,5 und elf Milliarden einzupendeln. Das Bevölkerungswachstum erreichte im Jahr 1965 mit zwei Prozent Wachstum seinen Höhepunkt und geht nun zurück. 
  • Auf nur 15 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern mit hohem Einkommen entfallen 56 Prozent des gesamten Weltkonsums, während 40 Prozent der Bevölkerung in Ländern mit niedrigem Einkommen mit nur elf Prozent des Konsums auskommen müssen. Während der tägliche Konsum der meisten Menschen zunimmt, liegen die Konsumausgaben eines durchschnittlichen afrikanischen Haushalts um 20 Prozent niedriger als vor 25 Jahren. 
  • Die Armutsrate in den Entwicklungsländern insgesamt ist von 29 Prozent im Jahr 1990 auf 23 Prozent im Jahr 1998 gefallen. Sie wird an einer Einkommensgrenze von einem US-Dollar pro Tag oder weniger gemessen. Die Gesamtzahl der Menschen, die in Armut leben, ist von 1,3 auf 1,2 Milliarden leicht gefallen. Erhebliche Fortschritte bei der Armutsminderung sind durch schnelles Wirtschaftswachstum in Ost- und Südostasien erreicht worden. Einige Erfolge wurden auch in Südasien und Lateinamerika erzielt. So gut wie kein Fortschritt fand in Afrika südlich der Sahara statt, wo fast die Hälfte der Bevölkerung in Armut lebt. 
  • Laut Schätzungen werden 54 Prozent der Bevölkerung in den Entwicklungsländern bis im Jahr 2025 in städtischen Gebieten wohnen. Je mehr Menschen in die Städte ziehen, umso stärker wächst die Zahl armer Menschen in den Städten. In Afrika leben mehr als 40 Prozent der städtischen Haushalte in Armut. 
  • Mindestens 1,1 Milliarden Menschen haben noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,4 Milliarden haben keinen Zugang zu angemessenen Sanitäranlagen. Es hat einige positive Entwicklungen in den 90er Jahren gegeben, als 438 Millionen Menschen in den Entwicklungsländern Zugang zur verbesserten Trinkwasserversorgung und 542 Millionen Menschen in städtischen Gebieten Zugang zu ordentlichen Abwasserentsorgungseinrichtungen erhielten. Aufgrund der raschen Bevölkerungszunahme in diesen Gebieten hat sich die Zahl der städtischen Einwohner ohne Zugang zu sicherem Trinkwasser jedoch um rund 62 Millionen erhöht. 
  • Mehr als acht Prozent der Kinder in Entwicklungsländern sterben, bevor sie das fünfte Lebensjahr erreichen. In einigen der ärmsten Länder stirbt jedes fünfte Kind vor seinem ersten Geburtstag. Mehr als 113 Millionen schulpflichtige Kinder gehen nicht zur Schule, davon über 60 Prozent Mädchen.
  • Rund 815 Millionen Menschen in der Welt sind unterernährt - 777 Millionen davon leben in Entwicklungsländern, 27 Millionen in Schwellenländern und elf Millionen in den Industrieländern. Der Hunger in Südasien, wo er am stärksten verbreitet ist, ist zurückgegangen, während in Afrika rund ein Drittel der Bevölkerung an Unterernährung leidet - und ihre Zahl nimmt zu. 
  • Die Gesundheitsbedingungen sind in den 90er Jahren verbessert worden. Die durchschnittliche Lebenserwartung stieg und die Sterblichkeitsrate sank. Zu den zahlreichen bemerkenswerten Fortschritte zählen z.B. die praktische Beseitigung der Kinderlähmung und anderer Krankheiten. In vielen Entwicklungsländern ist die Gesundheitsfürsorge aber weiterhin schlecht - eine Folge von verschmutztem Wasser, unzureichenden Sanitäreinrichtungen, schwerer Luftverschmutzung in Innenräumen, Malaria und anderen Infektionskrankheiten sowie der Verbreitung von HIV/Aids. 
  • HIV/Aids ließ die Lebenserwartung in einigen Ländern auf das Niveau von vor 1980 sinken. In neun Ländern sank die Lebenserwartung um 6,3 Jahre. Rund 36 Millionen Menschen leben mit HIV/Aids, 95 Prozent davon in Entwicklungsländern und 25 Millionen in Afrika südlich der Sahara. Mehr als 12 Millionen Afrikaner sind bereits an Aids gestorben, 13,2 Millionen Kinder wurden zu Aids-Waisen.

Die Ökosysteme managen

  • Die Ausweitung der Landwirtschaft aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln hat sich in erheblichem Maße schädlich auf Wälder, Weideflächen und Feuchtgebiete ausgewirkt. Von der Verschlechterung der Böden sind mehr als zwei Milliarden Hektar weltweit und rund zwei Drittel aller landwirtschaftlichen Nutzflächen betroffen. 
  • Süßwasser wird in vielen Ländern knapper - eine Folge der Landwirtschaft, die mehr als 70 Prozent der erschlossenen Süßwasserreserven der Welt verbraucht. Nur 30 Prozent der Wasserbestände wird tatsächlich für Pflanzen und die Ernte gebraucht, der Rest wird vergeudet. In Nordafrika und in Westasien ist dieses Problem besonders dringlich. Bis zum Jahr 2025 könnten fast zwei Drittel der Weltbevölkerung in Ländern leben, in denen es mäßige bis schwerwiegende Wasserversorgungsprobleme gibt. In den nächsten zwei Jahrzehnten sind voraussichtlich 17 Prozent mehr Wasser für den Anbau von Nahrungsmitteln in den Entwicklungsländern erforderlich. Der Wasserverbrauch könnte insgesamt um 40 Prozent steigen.
  • Mehr als 11.000 Arten sind zur Zeit vom Aussterben bedroht. Infolge des Verlusts von Biotopen sind mehr als 800 Arten bereits ausgestorben. Weitere 5.000 Arten sind potenziell bedroht, falls keine Maßnahmen gegen ihr Aussterben ergriffen werden.
  • Rund ein Viertel der Fischbestände der Welt sind überfischt, die Hälfte ist gänzlich ausgefischt. Der Fischfang im Atlantischen Ozean und in einigen Teilen des Pazifischen Ozeans erreichte bereits vor Jahren sein maximales Potenzial. Nur ein Prozent der Ozeane sind geschützte oder sogenannte „no-take“ Zonen, in denen jegliche Entnahme von lebenden Organismen für einen gewissen Zeitraum untersagt ist.
  • Aus natürlichen Wäldern werden immer rascher landwirtschaftliche oder andere Nutzflächen. Das Ausmaß der globalen Abholzung in den 90er Jahren wird auf 14,6 Millionen Hektar geschätzt, ein Nettoverlust von vier Prozent des weltweiten Waldbestandes im letzten Jahrzehnt, zumeist in Entwicklungsländern. Der Waldverlust ist in Afrika und Südamerika am höchsten. In einigen Gebieten der Entwicklungsländer und Industriestaaten wurde aufgeforstet. Die Aufforstung durch natürliche Waldbildung auf verlassenem Ackerland und die Anpflanzungen von Wäldern beträgt 5,2 Millionen Hektar jährlich. 
  • Die Hälfte des weltweit gerodeten Holzes wird als Brennholz genutzt, 90 Prozent wird in den Entwicklungsländern verbraucht. Die gesamte holzhaltige Biomasse der Wälder nimmt ab, was die Kapazität der Wälder mindert, die Auswirkungen des Klimawandels aufzufangen. 
  • Rund 27 Prozent der Korallenriffe sind weltweit durch direkte menschliche Eingriffe oder durch die Auswirkungen des Klimawandels zerstört worden. Schätzungen gehen davon aus, dass 32 Prozent der Riffe in den nächsten 30 Jahren in ihrer Funktion vernichtet werden, falls keine Abhilfe geschaffen wird.
  • Die Emission von Substanzen, die die Ozonschicht abbauen, hat bereits ihren Höhepunkt erreicht und ist langsam rückläufig. Der Gesamtverbrauch von Flurkohlenwasserstoff ist von 1,1 Millionen Tonnen im Jahr 1986 auf 156.000 Tonnen im Jahr 1998 gesunken.
  • Der globale Verbrauch von fossilen Brennstoffen ist in der Zeit von 1992 bis 1999 um zehn Prozent gestiegen. Der Pro-Kopf-Verbrauch ist in den Industrieländern immer noch am höchsten und beträgt durchschnittlich 6,4 Tonnen Öläquivalente: das Zehnfache des Verbrauchs in den Entwicklungsländern. Der globale Ausstoß von Kohlenstoff verdoppelte sich zwischen 1965 bis 1998 auf ein jährliches Wachstum von 2,1 Prozent. 
  • Die größte Steigerung im Energieverbrauch ist im Verkehrswesen festzustellen, wo 95 Prozent der verbrauchten Energie aus Mineralöl erzeugt wird. Der Energieverbrauch in diesem Sektor wird Schätzungen zufolge in den Industriestaaten um 1,5 Prozent und in den Entwicklungsländern um 3,6 Prozent jährlich steigen. Die Kohlendioxidemissionen aus diesem Sektor werden zwischen 1997 und 2020 um voraussichtlich 75 Prozent zunehmen. 
  • Mehr als zwei Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern sind auf traditionelle Energie aus Biomasse angewiesen. Dazu gehören Brennholz, Tierdünger und landwirtschaftliche Abfallprodukte. 

 

Was der Weltgipfel über nachhaltige Entwicklung bewirken kann:
Ein Zehn-Punkte-Aktionsplan

In Anbetracht der globalen Situation, der sich abzeichnenden Trends und des Phänomens der Globalisierung sind praxisorientierte Schritte erforderlich, um die Agenda der nachhaltigen Entwicklung voranzubringen. Der Weltgipfel zur nachhaltigen Entwicklung soll keine weiteren Grundsätze verhandeln, sondern verschiedenen Partnern aus unterschiedlichen Sektoren der Gesellschaft Gelegenheit geben, Aktionsprogramme und Projekte mit erreichbaren Zielen innerhalb eines realistischen Zeitrahmens zu beschließen. Um sich auf diese realistischen Ergebnisse zu konzentrieren, empfiehlt der Generalsekretär einen Zehn-Punkte-Aktionsplan:

  • Die Globalisierung soll im Sinne der nachhaltigen Entwicklung eingesetzt werden. Die Vorteile der Globalisierung sind ungleich verteilt. Die ärmsten Länder der Welt haben praktisch nichts davon. Der Bericht schlägt daher vor, handelsverzerrende Subventionen aufzuheben und für einen besseren Zugang der Produkte und Dienstleistungen aus Entwicklungsländern zu den Märkten der Industriestaaten zu sorgen, vor allem im Bereich der Landwirtschaft und der Textilindustrie. 
  • Die Armut soll beseitigt und der Lebensunterhalt in ländlichen und städtischen Gebieten verbessert werden. Eine große Anzahl sehr armer Menschen lebt in Gebieten mit schweren ökologischen Belastungen. Hier müssen Anstrengungen unternommen werden, um die Bedingungen und Möglichkeiten der Armen zu verbessern, etwa durch die Verpachtung von Land, durch nachhaltige Lebensweise, die Vergabe von Krediten, durch Bildung, landwirtschaftliche Verbesserungen, sowie durch die Reduzierung des Müllanfalls und die Förderung von Recycling. 
  • Nicht nachhaltiges Produktions- und Konsumverhalten soll geändert werden, vor allem durch eine vierfache Erhöhung der Energieeffizienz in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten, die Erweiterung der Verantwortung der Unternehmen und die Schaffung von Anreizen für saubere Produktionsverfahren. 
  • Die Gesundheit soll verbessert werden, durch einen sicheren und erschwinglichen Zugang zu Trinkwasser, die Reduzierung des Bleigehalts im Benzin und die Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen.
  • Mehr Zugang zur Energie soll geschaffen und die Energieeffizienz durch die Entwicklung und Verwendung erneuerbarer und energieeffizienter Technologien und die Veränderung von nicht nachhaltigen Formen des Energieverbrauchs verbessert werden. 
  • Die Ökosysteme und die biologische Vielfalt sollen in nachhaltiger Weise verwaltet werden. Dazu muss man die Probleme des Überfischens, der nicht nachhaltigen Forstwirtschaft und der auf dem Land verursachten Meeresverschmutzung angehen. 
  • Die Trinkwasserversorgung soll verbessert und eine gerechtere Verteilung der Wasserressourcen sichergestellt werden. 
  • Finanzmittel sollen zur Verfügung gestellt und die offizielle Entwicklungshilfe sowie private Investitionen durch den Transfer und die gemeinsame Nutzung umweltfreundlicher Technologien erhöht werden. 
  • Die nachhaltige Entwicklung in Afrika soll unterstützt werden. Neue und umfangreiche Programme sollen Institutionen und Systeme für die Bekämpfung des Hungers, sowie für den Gesundheits- und Umweltschutz und das Ressourcenmanagement schaffen. 
  • Internationale Steuerungsmechanismen zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung sollen gestärkt werden, damit die gegenwärtige fragmentierte Vorgehensweise durch einen weltweit einheitlichen Ansatz ersetzt werden kann.

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HINWEIS FÜR JOURNALISTEN: Den vollen Texte des Berichtes finden Sie im Internet auf der Homepage der Vereinten Nationen unter: http://www.johannesburgsummit.org/html/documents/no170793sgreport.pdf

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