Samstag, 18 November 2017
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UNO-Freiwilligenprogramm und BASF unterstützen Globalen Pakt für Entwicklung

UNIC/499

Vorbereitungen für das Globale Pakt Lernforum in Panama

BONN/LUDWIGSHAFEN (UNV), 19. Juni 2002 - Das UNO-Freiwilligenprogramm (UNV) und BASF, eines der weltweit führenden Chemieunternehmen, haben ein Kooperationsabkommen geschlossen, um den Einsatz von Unternehmensfreiwilligen in Entwicklungsländern zu fördern. Der erste Freiwillige hat im Rahmen dieses Abkommens seinen Einsatz begonnen und wird Partnerschaften zwischen der UNO und dem Privatsektor in Panama unterstützen.

„Das Entwicklungsprojekt im Rahmen der Initiative Globaler Pakt ist ein Partnerschaftsprojekt an sich und zielt darauf ab, weitere Partnerschaften entstehen zu lassen“, sagt der UNO-Freiwillige Andreas Blüthner. Er ist Jurist in der BASF-Abteilung für Internationale Wirtschaftsbeziehungen und spezialisiert auf Globalisierungsthemen. „Das Hauptziel des Projektes ist es, UNO-Teams in einem jeweiligen Land und die örtlichen Vertreter der Wirtschaft auf die Zusammenarbeit innerhalb des Globalen Pakts vorzubereiten.“

Mehrere hundert Unternehmen aus allen Teilen der Welt unterstützen den Globalen Pakt, eine Initiative von UNO-Generalsekretär Kofi Annan. Sie ruft internationale Konzerne auf, die nötigen sozialen und umweltpolitischen Voraussetzungen zu schaffen, um die neue Weltwirtschaft tragfähig zu machen und alle Menschen am Nutzen der Globalisierung teilhaben zu lassen. Es handelt sich um eine Plattform, die auf gemeinsamen Werten beruht, institutionelles Lernen fördert und auf Transparenz und Dialog basiert. Sie soll gute, auf universellen Prinzipien beruhende Praktiken aufzeigen und verbreiten.

In Panama werden Andreas Blüthner und Berangere Magarinos von der Führungsakademie der UNO in Turin mit dem Länderteam von UNDP und anderen UNO-Organisationen vor Ort zusammenarbeiten und die Grundprinzipien des Globalen Pakts untersuchen. Sie werden auch mit Wirtschaftsvertretern, die für Sozialprogramme zuständig sind, und Mitgliedern der Handelskammern zusammentreffen und gemeinsame Programme zur Umsetzung des Globalen Pakts erarbeiten. Zusätzlich zu den Workshops wird individuelles Training auf der Grundlage angeboten und das erste nationale Globale Pakt Lernforum in Panama ausgerichtet.

Der Privatsektor kann nachhaltige Entwicklung in Entwicklungsländern am besten „durch sozial und ökologisch vernünftige ausländische Direktinvestitionen oder den Transfer von Technologien und Know-how an Hand von Projekten mit glaubwürdigen lokalen Partnern, wie beispielsweise den Teilnehmern am nationalen Globalen Pakt Lernforum in Panama“ fördern, sagt Blüthner. Nach ihrem Einsatz in Panama werden Blüthner und Magarinos jeweils vierwöchige Probephasen des Projekts in Ghana (Juli) und Thailand (August) durchführen.

Seitens der Vereinten Nationen wird das Entwicklungsprojekt des Globalen Pakts vom UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP) und dem Globalen Pakt Büro unterstützt, seitens der Privatwirtschaft von der Internationalen Handelskammer und BASF. Umgesetzt wird das Projekt von der Führungsakademie der UNO in Turin.

„Als ein Unternehmen, dass der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet ist und als engagiertes Gründungsmitglied der Initiative Globaler Pakt des UNO-Generalsekretärs sind wir überzeugt, dass diese Partnerschaft ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Ziele des Pakts ist“, sagt Dr. Matthias Hensel, Senior-Vizepräsident und Vorsitzender des Internationalen Lenkungskreises Nachhaltige Entwicklung der BASF.

Entsprechend der Vereinbarungen zwischen UNV und BASF bezahlt BASF die Gehälter seiner Angestellten während des Freiwilligeneinsatz. UNV übernimmt die administrativen Kosten, die durch Anwerbung und Unterstützung der UNO-Freiwilligen im Gastland entstehen. Das Freiwilligenprogramm unterhält ähnliche Vereinbarungen mit anderen Unternehmen der Privatwirtschaft.

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Weitere Informationen über den Globalen Pakt finden Sie im Internet unter: http://www.unglobalcompact.org


Die BASF ist eines der führenden Chemieunternehmen der Welt. Ihr Ziel ist es, den Unternehmenswert durch Wachstum und Innovation nachhaltig zu steigern. Ihren Kunden bietet sie ein leistungsfähiges Sortiment, das Chemikalien, Kunststoffe, Lacksysteme, Dispersionen, Pflanzenschutzmittel sowie Feinchemikalien umfasst und bis zum Erdöl und Erdgas reicht. Weitere Informationen über BASF im Internet sind erhältlich unter: http://www.basf.com/.

Das in Bonn ansässige Freiwilligenprogramm der UNO (UNV) entsendet freiwillige Experten innerhalb des UNO-Systems. Es leistet praktische Hilfe für Frieden und Entwicklung in 140 Ländern. UNV wurde 1970 von der UNO-Generalversammlung eingerichtet und wird vom UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP) verwaltet. Es entsendet die Freiwilligen über die UNDP-Büros in den jeweiligen Ländern - zwei Drittel der Freiwilligen stammen aus Entwicklungsländern und fördern die Ideale der Freiwilligenarbeit in der ganzen Welt.

Weitere Anfragen richten Sie bitte an:
UNV: Richard Nyberg, Tel. (+49-228) 815 2223, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
BASF: Dr. Hartmut Unger, Tel. (+49-621) 60-9 91 23, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  

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