Dienstag, 21 November 2017
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Die Auswirkungen des Freihandels auf die Umwelt

UNIC/334

Hochrangiges Ministertreffen zum Thema Umwelt, nachhaltige Entwicklung und Handel: 20. - 22 März 2001, Berlin

BERLIN, 20. März (UNEP) -- Durch eine Berücksichtigung von Umweltaspekten kann der aus der Handelsliberalisierung erzielte Nettogewinn der Entwicklung in den Entwicklungsländern maximiert werden, wenn die negativen Auswirkungen der Handelsliberalisierung auf die Umwelt so gering wie möglich gehalten werden. Die Beurteilung der ökologischen Folgen der Handelsliberalisierung auf die Umwelt ist daher nicht nur günstig für die Umwelt und die Wirtschaft, sie unterstützt letztendlich auch die nachhaltige Entwicklung.

Dies ist die wichtigste Botschaft an ein Treffen von Handels- und Umweltministern, das vom 20.- 22. März vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) in Berlin ausgerichtet wird.

Bei der Tagung über „Die Entwicklung einer sich gegenseitig unterstützenden Handels- und Umweltpolitik“ stehen folgende Themen im Vordergrund: die Beurteilung der Handelspolitik aus umweltpolitischer Sicht, der Zusammenhang zwischen den Multilateralen Umweltabkommen und der Welthandelsorganisation (WTO) sowie die Rolle wirtschaftlicher Instrumente bei der Förderung einer kohärenten und beständigen Handels- und Umweltpolitik.

Zur Ministerrunde am 22. März (Eröffnung um 9.00 Uhr durch Umweltminister Jürgen Trittin und UNEP-Exekutivdirektor Klaus Töpfer) werden rund 30 Minister erwartet. Geplant sind zwei Runde Tische und eine abschließende Plenarsitzung der Minister. Die erste Diskussionsrunde unter Vorsitz des niederländischen Umweltministers Jan Pronk wird sich mit der Beurteilung der Handelspolitik aus umweltpolitischer Sicht auf nationaler Ebene befassen. Bei der zweiten Diskussionsrunde unter Vorsitz des kenianischen Umweltministers Francis Nyenze soll auf die Zusammenhänge zwischen den Multilateralen Umweltabkommen und der WTO und auf das Verhältnis von Handels- und Umweltpolitik auf internationaler Ebene eingegangen werden. Beide Runde Tische werden auch die Rolle von wirtschaftlichen Instrumenten bei der Ausarbeitung politischer Lösungsansätze nach erfolgter Analyse der Umweltauswirkungen erörtern.

Vor der Ministerrunde werden am 20. und 21. März hohe Regierungsbeamte und technische Experten aus der ganzen Welt zusammentreffen. Am 20. März sollen neue Untersuchungsergebnisse über die ökologischen Folgen der Handelsliberalisierung in Argentinien (Fischerei), China (Baumwolle), Ecuador (Bananen), Nigeria (Kakao und Kautschuk), Senegal (Fischerei) und Tansania (Waldwirtschaft) vorgestellt werden.
Die Gespräche in Berlin werden einen wichtigen Beitrag zur laufenden Debatte über Handels- und Umweltfragen leisten, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche neue WTO-Runde, die auf dem Ministertreffen vom 9. -13. November in Katar beschlossen werden könnte. Handels- und Umweltthemen werden wahrscheinlich auch auf der Tagesordnung des Weltgipfels zur nachhaltigen Entwicklung in Johannesburg, Südafrika, im Jahr 2002 stehen.

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Hinweis für Journalisten: Das Treffen findet im Hotel Intercontinental, Budapester Strasse 2, Berlin, statt. Am Donnerstag, 22. März, um 13.00 Uhr ist eine Pressekonferenz mit Klaus Töpfer und den Ministern Jürgen Trittin, Jan Pronk und Fancis Nyenze im Haus der Bundespressekonferenz, Schifferbaudamm 40, Berlin-Mitte, vorgesehen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Michael Schroeren, Tel. 01888 - 305 2010 / 2013, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Für Informationen über UNEP und Interviews mit Klaus Töpfer wenden Sie sich bitte an Robert Bisset, UNEP-Pressesprecher, Mobiltelefon: +33-6-2272-5842, email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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