Samstag, 25 November 2017
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Über 170 Länder wollen in Bonn über Strategien gegen Wüstenbildung und Linderung der Dürrefolgen beraten

UNIC/262

BONN, 6. Juni 2000 (UNCCD) – Vertreter von mehr als 170 Vertragsstaaten der Konvention der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD) wollen vom 11. – 22. Dezember 2000 in Bonn Maßnahmen zur Bekämpfung der weltweiten Landdegradierung beraten. Über 2.000 Delegierte werden zur Vierten Vertragsstaatenkonferenz von UNCCD (COP 4) erwartet, darunter Staats- und Regierungschefs, Minister, Vertreter zwischenstaatlicher und nichtstaatlicher Organisationen, Einrichtungen der Vereinten Nationen und der Medien.

Die Ankündigung der Konferenz erfolgt nur wenige Tage vor dem Welttag für die Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre am 17. Juni, der in diesem Jahr zum sechsten Mal begangen wird.

“Ich bin sicher, dass die Delegierten, die nach Bonn, unserem Amtssitz, kommen, neuerlich die herzliche deutsche Gastfreundlichkeit und die feste Entschlossenheit Deutschlands erfahren werden, die Umsetzung der Konvention, vor allem in Afrika, zu unterstützen“, sagte der Exekutivsekretär der Konvention, Hama Arba Diallo. “Verstärkte Partnerschaft und Zusammenarbeit sind für die erfolgreiche Umsetzung der Konvention von größter Bedeutung. Dürre und Wüstenbildung bedrohen ernsthaft die Lebensgrundlagen von über 1,2 Milliarden Menschen weltweit, die zur Deckung ihrer Grundbedürfnisse auf den Ertrag des Bodens angewiesen sind.“

Das Übereinkommen betont die globale Dimension der Wüstenbildung und ruft zu verstärkten Bemühungen auf, um nationale, subregionale und regionale Aktionsprogramme zur Bekämpfung der Wüstenbildung durchzuführen und nachhaltige Entwicklung, insbesondere in den Trockenzonen unseres Planeten, zu fördern.

COP-4 wird Initiativen, Erfolge und Schwierigkeiten in den betroffenen Ländern in Afrika, Asien, Lateinamerika und in der Karibik, sowie im nördlichen Mittelmeerraum überprüfen. Außerdem sollen Industriestaaten unter den Vertragsparteien, die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen über Initiativen berichten, die sie zur Unterstützung betroffener Entwicklungsländer- Vertragsstaaten unternommen haben. Auch Nichtregierungsorganisationen werden ihre Erfahrungen bei der Umsetzung der Konvention zur Bekämpfung der Wüstenbildung beisteuern.

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