Samstag, 18 November 2017
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Bundespräsident Johannes Rau besucht Pavillon der Vereinten Nationen auf der EXPO 2000

UNIC/260

Untergeneralsekretär Kensaku Hogen und Generalkommissarin Nadine B. Hack begrüßen ersten hochrangigen Besucher

HANNOVER, 1. Juni 2000 (UNO-Pavillon) – Am 1. Juni wurde die Expo 2000 von Bundespräsident Johannes Rau offiziell eröffnet. Anwesend waren Bundeskanzler Gerhard Schröder, die Generalkommissarin der Expo 2000, Birgit Breuel, der Vorsitzende des Bureau International des Expositions (B.I.E) Gilles Noghes und viele weitere Ehrengäste, darunter die Generalkommissare und andere hochrangige Vertreter der Teilnehmerstaaten und internationalen Organisationen.

Unmittelbar nach der Eröffnungszeremonie besuchte der Bundespräsident auf der Weltausstellung zuerst den UNO-Pavillon. Er wurde vom Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Kensaku Hogen, und der UNO-Generalkommissarin für die EXPO 2000, Nadine B. Hack, begrüßt und durch die UNO-Ausstellung geführt.

Der Besuch des Bundespräsidenten im UNO-Pavillon unterstreicht die Bedeutung, die das Gastland der EXPO 2000 der Weltorganisation und ihrer Rolle zu Beginn des neuen Jahrtausends beimisst. Bundespräsident Rau hat diese Rolle bei verschiedenen Gelegenheiten besonders gewürdigt. Anlässlich einer Veranstaltung zum „Tag der Vereinten Nationen“ hatte der Bundespräsident am 24. Oktober 1999 in Bonn darauf verwiesen, dass die Welt „eine beispiellose Zusammenarbeit zwischen den Völkern braucht, die sich unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Werten verpflichtet fühlt, die sich aber auch einig ist in dem, was sie für diese eine Welt will. Den Vereinten Nationen fällt die Verantwortung zu, diese Zusammenarbeit zu ermöglichen“, sagte der Bundespräsident.

Der Ehrentag der Vereinten Nationen auf der EXPO 2000 ist der 2. Juli. An diesem Tag wird UNO-Generalsekretär Kofi Annan in Hannover erwartet.

Die Vereinten Nationen blicken auf eine lange Geschichte aktiver Teilnahme an Weltausstellungen zurück. Zum ersten Mal beteiligten sie sich 1950 an der Weltausstellung in Port-au-Prince/Haiti. Seither waren sie erfolgreich auf 14 weiteren Weltausstellungen vertreten. Auf der EXPO 2000 steht der UNO-Pavillon unter dem Motto „Die Vereinten Nationen arbeiten für Dich“. Die Ausstellung umfasst den Beitrag des gesamten UNO-Systems zum zentralen Thema der EXPO 2000: „Mensch-Natur-Technik“. Architektur und Formgebung des Pavillons folgen dieser dreigliedrigen Thematik, die sich vor allem zum Ziel gesetzt hat, die Durchführung der Agenda 21 mit ihrem Aktionsprogramm zur nachhaltigen Entwicklung zu fördern. Dieses Konzept ist aus der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung („Erdgipfel“) 1992 in Rio de Janeiro hervorgegangen.

Die 650qm große Ausstellungsfläche ist wie eine Nautilus Seemuschel geformt. Der Bereich Mensch stellt die Arbeit der UNO bei der Armutsbekämpfung, der Friedenssicherung und den Menschenrechten dar. Der Bereich Natur zeigt Aktivitäten in den Bereichen Umweltschutz, Klimawandel, Artenschutz und Bekämpfung der Wüstenbildung. Der Ausstellungsteil Technik unterstreicht die weltweite Unterstützung der UNO auf den Gebieten des Technologietransfers, der Nutzung moderner Technologien und der Überwindung der technologischen Kluft zwischen Industrie- und Entwicklungsländern.

Die drei Ausstellungsteile münden in der Mitte unter einer großen Glaskuppel in eine interaktive Computerstation, die für den Besucher umfangreiche weitere Informationen über Lösungsansätze bereithält, die die Vereinten Nationen für die Bewältigung der Herausforderungen des neuen Millenniums entwickelt haben.

Der UNO-Pavillon ist zentral gelegen. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe des Deutschen Pavillons und direkt an der One World Expo Plaza, dem zentralen Veranstaltungsort der EXPO 2000.

Die Teilnahme der Vereinten Nationen an der EXPO 2000 wird durch das Engagement von vier deutschen Unternehmen ermöglicht. Hauptsponsoren sind der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), die Deutsche Telekom, RWE und Volkswagen. Zusätzlich stellte Fujitsu Siemens die Computerausstattung zur Verfügung. Weitere Förderer sind: Bahlsen, BMZ/GTZ, Coca Cola, Deutsche Post, DeutschlandRadio, Gilde Brauerei, Legro, Lichtbreust, Unibar/M·s Caffe, Roy Robson Fashion, Steinhoff International und United Colours of Benetton.

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