Freitag, 24 November 2017
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Ministertreffen soll Umweltprogramm für das 21. Jahrhundert vorschlagen

UNIC/256

Erstes globales Umweltforum vom 29. - 31. Mai 2000 in Malmö

NAIROBI, Mai 2000 (UNEP) - Umweltminister aus allen Teilen der Welt treffen sich vom 29. - 31. Mai 2000 in Malmö, Schweden, zum ersten globalen Umweltforum auf Ministerebene, das vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen unterstützt und von der schwedischen Regierung ausgerichtet wird.

„Dieses Forum wird den Ministern Gelegenheit bieten, ihre Prioritäten für die internationale Zusammenarbeit zur Bewältigung der steigenden Zahl ökologischer Herausforderungen festzulegen, denen die Weltgemeinschaft gegenübersteht,“ sagte UNEP-Exekutivdirektor Klaus Töpfer. Für ihn werden die Ergebnisse des Forums - und insbesondere die Malmö-Erklärung - ein wichtiger Beitrag für die Milleniumsgeneralversammlung im September und den Rio-plus-10-Gipfel im Jahr 2002 sein. Gemeinsam werden diese beiden Großveranstaltungen die globale Agenda für die kommenden Jahre in den Bereichen Umwelt und nachhaltige Entwicklung festlegen, betont Töpfer.

Ein zentraler Tagesordnungspunkt des Forums sieht die Auflistung der größten ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vor. Als Grundlage dafür wird der vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) herausgegebene zweite globale Umweltbericht, Global Environment Outlook, GEO-2000 dienen. Dieser Bericht enthält eine umfassende, politische Analyse des Zustands der globalen Umwelt und eine maßgebliche Bewertung der Umweltkrise, die von der Menschheit im neuen Jahrtausend bewältigt werden muss. (Der vollständige Bericht findet sich im Internet unter: http://www.unep.org/Geo2000.)

Angesichts der großen Bedeutung, die Privatinvestitionen und Handel bei der Förderung der Entwicklung in einer zunehmend globalisierten Welt zukommt, werden die Minister auch die Rolle des privaten Sektors erörtern. Ein Schwerpunkt könnte dabei die Rolle sein, die Finanz- und Technologiesektoren bei der Umorientierung der Märkte hin zu einer umweltverträglichen Entwicklung spielen.

Auch die Rolle der Zivilgesellschaft wird einen wichtigen Schwerpunkt bei den Beratungen bilden.Ohne die Bedeutung der kulturellen Vielfalt und der unterschiedlicher Entwicklungswege zu schmälern, könnten die Teilnehmer des Forums untersuchen, inwieweit örtliche Gemeinschaften, Nichtregierungsorganisationen, Medien und die breite Öffentlichkeit einen globalen Konsens über die Form der Bewältigung gemeinsamer Umweltprobleme vorantreiben könnten, z.B. in Fragen des Verlustes der Artenvielfalt, des Klimawandels oder der Bodenerosion.

Bereichert wird die Diskussion über diese Tagesordnungspunkte durch einführende Referate international anerkannter Wissenschaftler und Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft, die während der gesamten Tagung als Ansprechpartner zur Verfügung stehen werden.

Den Ministern wird über ein Bericht von Exekutivdirektor Töpfer über die Tätigkeit des UNO-Umweltprogramms und dessen Beitrag zur Agenda 21 vorliegen (die Agenda 21, ein weltweiter Aktionsplan für nachhaltige Entwicklung, wurde auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro 1992 verabschiedet).

Auf dem Globalen Forum werden über 600 Delegierte erwartet, darunter mehr als 100 Umweltminister. Das Forum dient auch als Sechste Sondertagung des UNEP-Verwaltungsrates. Das nächste Forum wird im Rahmen der 21. ordentlichen Jahrestagung des UNEP-Verwaltungsrates im Februar 2001 in Nairobi stattfinden.

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HINWEISE FÜR DIE PRESSE: Das Forum wird im Scania Kongresszentrum in Malmö, Schweden, stattfinden und beginnt am Montag, den 29. Mai um 11:00 Uhr. Formulare für die Presseakkreditierung sowie alle offiziellen Dokumente können auf folgender Internetseite abgerufen werden: http://www.unep.org/malmo. Nur ausgewiesene Medienvertreter aus den Bereichen Presse, Foto, Radio, Fernsehen und Film werden als Berichterstatter akkreditiert. Zu einigen Sitzungen des Ministertreffens wird es keinen Zugang geben. Aber es steht ein gut ausgestattetes Pressezentrum zur Verfügung. Außerdem werden regelmäßig Pressekonferenzen mit Ministern, führenden Vertretern der Wirtschaft und anderen Konferenzteilnehmern stattfinden.

Für Rückfragen stehen folgende Kontaktpersonen zur Verfügung:

In Genf: Anders Renlund, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, UNEP-Regionalbüro für Europa, Tel. (+41 22) 917 8272, Handy: (+41-79) 629 0236, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   

In Nairobi: Robert Bisset, UNEP-Medienabteilung / Büro des Pressesprechers, Tel: (+254-2) 623084, fax: (+254-2) 623692, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

In Stockholm: Anette Ronqvist, Pressebüro, Schwedisches Umweltministerium, Tel: (+46-8)405 2027, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.    

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