Donnerstag, 23 November 2017
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Generalsekretär Boutros-Ghali weiht neuen UN-Sitz in Bonn ein

UNIC/7

Bonn, 17. Juni 1996 (UN-Freiwilligenprogramm/UNV) -- Am 20. Juni wird der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Boutros Boutros-Ghali, im Rahmen seines Bonn-Besuches (19. - 22. Juni) den neuen UN-Sitz in Bonn einweihen. Exakt fünf Jahre nach der Entscheidung des deutschen Bundestages, den Hauptsitz von Regierung und Parlament von Bonn nach Berlin zu verlegen, wird am Rheinufer in der Martin-Luther-King-Straße 8 die blaue UN-Fahne gehißt. Als Gastgeber stellt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung das historische Haus Carstanjen in Bad Godesberg zur Verfügung.

Das Gebäude, in dem zuvor eine Abteilung des Bundesfinanzministeriums untergebracht war, wird als “UN-Haus“ mehreren Einrichtungen der Vereinten Nationen Platz bieten und so deren effektive Zusammenarbeit unter einem Dach am neuen UN-Standort Bonn ermöglichen. Neben dem UN-Freiwilligenprogramm (United Nations Volunteers/UNV) wird das Informationszentrum der Vereinten Nationen Bonn in das Gebäude einziehen. UNIC Bonn liefert aktuelle Informationen über die Arbeit und Ziele der UN und pflegt Kontakte zu Regierungsstellen, Medien, Bildungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen. Ebenfalls im Haus Carstanjen untergebracht wird das Sekretariat der  Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), das für die Umsetzung des auf dem Umweltgipfel von Rio 1992 unterzeichneten Abkommmens zur Verhinderung globaler Klimaveränderungen zuständig ist; ferner das Sekretariat der Konvention zur Erhlatung der wandernden wildlebenden Tierarten (UNEP/CMS), das sich bereits seit 1985 in Bonn befindet.

Mit dem UN-Freiwilligenprogramm wird erstmals die Zentrale einer UN-Einrichtung in die Bundesrepublik verlegt. UNV vermittelt seit 25 Jahren berufserfahrene Experten für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit. Jedes Jahr arbeiten etwas 4.000 Menschen 125 verschiedener Nationalitäten in rund 130 Ländern als UN-Freiwillige. Arbeitsschwerpunkte sind neben der Technischen Zusammenarbeit zunehmend humanitäre Hilfe, die Teilnahme an UN-Friedensmissionen sowie die Organisation und Beobachtung von Wahlen. UN-Freiwillige sind in den Flüchtlingslagern an der Grenze zu Kambodscha, Südafrika, Mosambik und Haiti. Etwa 120 UNV-Menschenrechtsbeobachter arbeiten zur Zeit in Guatemala.

UNV wird vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) verwaltet und zum Teil auch finanziert. Zu den wichtigsten Geberländern gehört die Bundesrepublik Deutschland. Die Mittel, die über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur Verfügung gestellt werden, dienen seit Jahren dazu, die Entwicklungsinitiativen des UN-Freiwilligenprogramms auf lokaler Ebene zu vertiefen.

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