Donnerstag, 23 November 2017
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UNO-Generalsekretär Kofi Annan: „Für viele Menschen bleibt Frieden ein trügerischer Traum“

UNRIC/152

Erklärung zum Internationalen Friedenstag, 21. September 2006

New York/Vereinte Nationen – Für einige ist Frieden eine tägliche Realität. Die Straßen sind sicher und die Kinder gehen zur Schule. Wenn das gesellschaftliche Gefüge stark ist, kann das wertvolle Geschenk des Friedens fast unbemerkt bleiben.

Aber für viel zu viele Menschen bleibt dieses Geschenk am heutigen Tag ein trügerischer Traum. Sie leben in Ketten – in einem Klima der Unsicherheit und der Angst. Dieser Tag ist hauptsächlich für diese Menschen da.

Vor 25 Jahren hat die UNO-Generalversammlung den Internationalen Friedenstag als einen Tag des weltweiten Waffenstillstands und der Gewaltlosigkeit ausgerufen. Die Vereinten Nationen begehen ihn seitdem. An diesem Tag sollen die Menschen nicht nur über Frieden nachdenken, sondern auch etwas für ihn tun.

Aber auch am Friedenstag fordert Gewalt wie an den anderen 364 Tagen im Jahr unschuldigen Menschen das Leben. Und in den letzten Wochen haben wir neue tragische Konflikteskalationen in mehreren Teilen der Welt gesehen.

Die Vereinten Nationen arbeiten auf vielfältige Weise für den Frieden. Wir tun unser Möglichstes, um weiteres Blutvergießen zu verhindern, und erzielten dabei einige Erfolge.

Staaten schenken heute präventiver Diplomatie mehr Aufmerksamkeit. Die Friedenseinsätze der UNO, wie auch unsere Bemühungen zur Unterstützung der Demokratie und der Förderung der Menschenrechte, zeigen Wirkung. Überall auf der Welt arbeiten Menschen – Männer und Frauen in jeder Gesellschaft – dafür, das Leid zu lindern und Brücken zwischen den Völkern verschiedenen Glaubens oder Kulturen zu schlagen.

In der Tat gibt es heute weniger Kriege als in den vergangenen Jahrzehnten. Aber es sind immer noch viel zu viele. Jedes Todesopfer in einem Konflikt stellt ein Versagen dar, das uns daran erinnert, wie viel wir noch zu tun haben.

In diesem Sinne rufe ich die Menschen überall auf der Welt auf, am heutigen Tag eine Schweigeminute im Namen des Friedens einzuhalten. Lassen Sie uns der Kriegsopfer gedenken und uns verpflichten, mehr zu tun, wo immer wir eine Wirkung erzielen können, um einen dauerhaften Frieden zu erreichen.

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