Donnerstag, 23 November 2017
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Schlagzeilen

Dominica möchte das erste klimaresistente Land werden

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9. Oktober 2017 - UN-Generalsekretär António Guterres hat die Vision des Inselstaates Dominica gelobt, das erste klimaresistente Land der Welt​ zu werden. Am Sonntag besuchte er Dominica, die Insel wurde am 18. September vom Hurrikan Maria erschüttert. Zuvor hatte sich Guterres schon auf den Inseln Antigua und Barbuda ein Bild über die Zerstörungskraft des Hurrikans Irma gemacht.
„Nirgendwo anders auf der Welt habe ich zuvor einen Wald gesehen, der bis auf das letzte Blatt der Bäume dezimiert wurde", sagte Guterres, der mit einem Hubschrauber über die am stärksten betroffenen Gebiete flog. "In jeder Gemeinde sind die meisten Gebäude zerstört oder schwer beschädigt."

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz unterstrichen Generalsekretär Guterres und der Ministerpräsident der Karibikinsel, Roosevelt Skerrit, die Dringlichkeit, den Klimawandel ernst zu nehmen: "Unsere Verwüstung ist so umfassend, dass unsere Wiederherstellung dem ebenbürtig sein muss", erklärte Skerrit. "Und so haben wir eine einmalige Gelegenheit, ein Beispiel für die Welt zu sein, ein Beispiel dafür, wie sich eine ganze Nation von einer Katastrophe erholt und wie eine ganze Nation für die Zukunft klima​r​esistent gestaltet werden kann.“

„Ich bin sehr stolz, in diesen schwierigen Zeiten ihr Kollege zu sein“, antwortete Guterres.

Hier kannst du dir ein kurzes Video über den Besuch von António Guterres auf Dominica anschauen.

"Das Interesse an Flüchtlings- und Asylthemen darf nicht verloren gehen"

UN News 6 oktober6. Oktober 2017 - Der Beigeordenete Hohe Kommissar des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) Volker Türk hat die Bedeutung eines nachhaltigen Engagements der internationalen Gemeinschaf hervorgehoben und gefordert Flüchtlinge weiterhin als Priorität auf der politischen Agenda zu behandeln.
"Das Interesse an flüchtlings- und vertreibungsbezogenen Herausforderungen schwankt zwischen steigendem und schwindendem Interesse. Wir beobachten heute schon heute eine andere Dynamik als im Jahr 2015, als die Flüchtlinge an erster Stelle auf der politischen Agenda standen ", so Türk in einer Rede vor dem Exekutivkomitee von UNHCR in Genf.
"Asyl und Flüchtlingsschutz sind Werte, die die Menschheit von ihrer besten Seite zeigen, sie stehen fuer den gegenseitigen Respekt der Menschen", sagte er.
Der 2018 stattfindende Globale Pakt zu Flüchtlingen soll dazu beitragen, dieses dringend benötigte Interesse an Flüchtlingen zu bewahren. Mehr zum Global Compact: http://refugeesmigrants.un.org/refugees-compact .

UN-Generalsekretär drängt zu mehr Ehrgeiz bei der Umsetzung des Pariser Abkommens

UN News 0510175. Oktober 2017 - Vor seiner Reise in die von Stürmen stark verwüstete Karibik, hat António Guterres die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, die wissenschaftliche Belege über die Zunahme extremer Wetterereignisse ernst zu nehmen. Auf einer Pressekonferenz im New Yorker UN-Hauptquartier erklärte er:  
"Wir wissen, dass die Welt die Werkzeuge, die Technologien und den Reichtum besitzt, um den Klimawandel zu bewältigen, aber wir müssen mehr Entschlossenheit auf dem Weg zu einer grünen, sauberen und nachhaltigen Energiezukunft zeigen", sagte Guterres bei einer Pressekonferenz im UN-Hauptsitz in New York.
Am Samstag reist der UN-Generalsekretär nach Antigua, Barbuda und Dominica, um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen und um einzuschätzen, wie die Vereinten Nationen weitere Hilfe leisten können.

UN wollen mit Hilfe einer neuen globalen Strategie die Todesfälle durch Cholera um 90 Prozent senken

Bild Cholera4. Oktober 2017 - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein neues, ehrgeiziges Ziel im Kampf gegen Cholera bekanntgegeben. Bis zum Jahr 2030 sollen die Todesfälle um 90 Prozent reduziert werden. 2,9 Millionen Menschen infizieren sich jährlich mit dem tükischen Darmbakterium, weitere 95.000 sterben daran.

"Cholera ist eine Krankheit der Ungleichheit, die Menschen, die am ärmsten und verwundbarsten sind, am härtesten trifft", so der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus. Ein Netz von mehr als 50 UN-Organisationen, internationalen Agenturen und akademischen Einrichtungen wird heute den neuen globalen Fahrplan Ending Choleravorstellen. Die dringendsten Handlungen werden sein Krisenherde festzustellen, Gemeinschaften zu schützen, sowie Übertragungs- und Kontrollausbrüche zu verhindern.

Mehr als zwei Millionen neue Flüchtlinge

7365553. Oktober 2017 - Mehr als zwei Millionen Menschen sind nach UN-Angaben in diesem Jahr vor Konflikten in ihren Heimatländern geflohen. Ende vergangenen Jahres hätten weltweit 65,6 Millionen Menschen ihre Heimat verlassen müssen - ein Rekordwert, erklärte der Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, Filippo Grandi, in Genf. Von ihnen seien 22,5 Millionen als Flüchtlinge registriert. Grandi rief zu mehr internationaler Zusammenarbeit und Unterstützung auf. Dabei erinnerte er insbesondere an die mehr als eine halbe Million Rohingya-Muslime, die seit dem 25. August vor der Gewalt in Myanmar ins benachbarte Bangladesch geflohen sind. Im selben Zeitraum seien 50.000 Menschen aus dem Südsudan geflüchtet, 18.000 wurden demnach aus der Zentralafrikanischen Republik vertrieben. Weiterhin flöhen jedoch aus keinem Land mehr Menschen als aus dem Bürgerkriegsland. Grandi beklagte zudem, dass weltweit die Rechte und der Schutz von Flüchtlingen ausgehöhlt würden, darunter auch in den USA und in Europa: Oftmals trügen "verantwortungslose Politiker" dazu bei, Ängste in der Öffentlichkeit zu schüren. Als Beispiele für eine Beschneidung von Rechten von Flüchtlingen nannte er etwa "Grenzschließungen, restriktive Asylverfahren und unbefristete Haft unter schlimmen Bedingungen." Um das wachsende Flüchtlingsproblem zu lösen, seien "Umsiedlungen" von Flüchtlingen unerlässlich. Mehr als 1,2 Millionen Flüchtlinge müssten umgesiedelt werden, viele Länder seien allerdings nicht zur Aufnahme bereit.

UN organisieren Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch

Rohingya BDG 20170911 WFP Beasely2. Oktober 2017 – Der Leiter des UN-Welternährungsprogramms (WFP), David Beasley, hat gefordert, den "Horror" der Vertreibung zehntausender Angenöriger der muslimischen Minderheit der Rohingya von Myanmar nach Bangladesch so schnell wie möglich zu beenden. Bei einem Besuch der Region traf Beasley Flüchtlingsfamilien in neuen Siedlungen in der Gegend von Cox's Bazar in Bangladesch und bekräftigte die Unterstützung durch das WFP für die geflohenen Menschen. Nach UN-Angaben sind mehr als 500.000 Rohingya-Flüchtlinge nach Cox's Bazar gekommen. Seit dem 25. August war es in der nördlichen Provinz Rakhine in Myanmar wiederholt zum Ausbrauch von Gewalt gekommen. UN-Hilfsagenturen und Partnerorganisation organisieren Hilfe, um mit dem Flüchtlingsstrom fertig zu werden. Video von WFP zur Krise in Myanmar

UN-Generalsekretär Guterres: Situation in Myanmar ist "ein Albtraum für die Menschheit"

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29 September 2017 - Wegen der humanitären Krise in Myanmar hat UN-Generalsekretär António Guterres zu schnellem Handeln gedrängt. Die aktuelle Situation bezeichnete er als "Nährboden für Radikalisierung und als gravierendes Risiko für die schutzlosen Menschen", von denen knapp 94% der muslimischen Minderheit der Rohingya angehören.

In der gestrigen Sitzung des Sicherheitsrates zur Situation in Myanmar bezeichnete Guterres die Geschwindigkeit der aufeinanderfolgenden Ereignisse in dieser Flüchtlingskatastrophe als „weltweit einmalig“ und die Situation als „Albtraum der humanitären Lage und der Menschenrechte“. Zeugen berichten von brennenden muslimischen Dörfern sowie von Plünderung und Einschüchterungen. Die Behörden in Myanmar melden, dass mindestens 176 der 471 muslimischen Dörfer im Norden Rakhine vollständig verlassen wurden.

Erklärung des UN-Generalsekretärs im Video.

UN-Generalsekretär Guterres: “Es ist Zeit, den Menschenhandel auszumerzen.“

73664528. September 2017 – „Die Zeit ist jetzt gekommen, um geschlossen zusammen zu stehen und diese furchtbaren Praktiken auszumerzen“, sagte UN-Generalsekretär António Guterres angesichts der Millionen Opfer des Menschenhandels bei einem hochrangingen Treffen. Bei dem Treffen verstärkten die Mitgliedstaaten in einer politischen Erklärung ihre Absicht, den Aktionsplan der Vereinten Nationen gegen weltweiten Menschenhandel, umzusetzen. „Der Menschenhandel ist überall um uns herum, in allen Regionen der Welt“, sagte Guterres und bezog sich auf Praktiken wie Zwangsarbeit, Zwangsprostitution, Anwerbung von Kindersoldaten und anderen Formen der Ausbeutung und des Missbrauchs. In den vergangen Jahren haben ansteigende Konflikte, Instabilität und wirtschaftliche Unsicherheiten neue Herausforderungen mit sich gebracht. „Millionen von Kindern, Frauen und Männern fliehen aus ihren Ländern in Sicherheit, um anschlißend gnadenlosen Menschen ausgeliefert zu sein“, sagte Guterres.
Im Rahmen des hochrangigen Treffens haben sich ebenfalls der Präsident der Generalversammlung, Miroslav Lajčák, die Botschafterin des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), Mira Sorvino, und die Vertreterin für Zivilgesellschaft, Grizelda Grootboom - selber Opfer von Menschenhandel -, mit der Thematik befasst. 

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