Montag, 20 November 2017
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Schlagzeilen

Generalsekretär Guterres gratuliert Kenia zu friedlichen Wahlen

708188Guterres14. August 2017 – Generalsekretär António Guterres hat den Bürgern von Kenia zur friedlichen Teilnahme an den Präsidentschaftswahlen gratuliert. Er rief Politiker dazu auf, ihren Unterstützern deutlich mitzuteilen, dass sie von Gewalt in Folge der Wahlergebnisse Abstand nehmen sollten und betonte die Dringlichkeit eines Dialogs, um die Spannungen im Land zu beenden.
Der Generalsekretär hat die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl in Kenia und die Ankündigung der Unabhängigen Wahl- und Grenzkommission (IEBC), dass Uhuru Kenyatta zum Präsidenten gewählt wurde, zur Kenntnis genommen. UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte in einer Mitteilung, dass der Generalsekretär „Politiker in Kenia dazu aufruft, Streitigkeiten im Kontext der Wahlen über die verfassungsmäßig verantwortlichen Institutionen zu regeln“. Die Vereinten Nationen arbeiten in enger Zusammenarbeit gemeinsam mit der Afrikanischen Union und weiteren multi- und bilateralen Partnern mit der politischen Führung in Kenia, um einen erfolgreichen Wahlabschluss zu gewährleisten.

Internationaler Jugendtag 2017 unter dem Motto ​"​Youth Building Peace​"​

Digital Card 1Seit der Verabschiedung der Sicherheitsrat-Resolution 2250 im Jahr 2015 erfahren junge Leute ​mehr Anerkennung ​als Vertreter des Wandels bei Konfliktvorbeugung und Friedenserhaltung. ​Am Internationale​n​ Jugendtag 2017 ​werden​ die Beiträge der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Konfliktbewältigung, Inklusion, sozialer Gerechtigkeit und nachhaltigem Frieden ​ gewürdigt​ . ​Noch nie gab es so viele jugendliche weltweit und viele von ihnen sind in ihren Heimatländern mit Konflikten und Unruhen konfrontiert​.​ ​

http://www.un.org/en/events/youthday/

Demokratische Republik Kongo und Nigeria: Förderung von Frauen entscheidend für nachhaltigen Frieden

DSG Mohammed SC 730084 201711. August 2017 – Die Investition in Frauen und Mädchen muss ein zentrales, globales Anliegen werden, um nachhaltig Frieden in der Demokratischen Republik Kongo und Nigeria zu sichern. Zu diesem Ergebnis kommt die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina J. Mohammed nach einem Besuch beider Staaten. „Beide Länder haben eine erschreckend geringe politische Beteiligung von Frauen, und beide befinden sich in Konflikten, die von extrem hoher sexueller und geschlechtsbasierter Gewalt geprägt sind", berichtete Mohammed dem Sicherheitsrat nach ihrer Rückkehr. An der gemeinsamen Mission der Afrikanischen Union und der Vereinten Nationen nahmen neben Mohammed drei weitere afrikanische Frauen teil: Phumzile Mlambo-Ngcuka, Exekutivdirektorin von UN Women, Pramila Patten, UN-Sonderbeauftragte für sexuelle Gewalt bei Konflikten und Bineta Diop, Sonderbeauftragte der Afrikanischen Union für Frauen, Frieden und Sicherheit. Ziel der Mission was es, Frieden zu fördern indem Gleichheit, Ermächtigung und Wohlergehen der Frauen gefördert werden. „Die internationale Gemeinschaft muss die Rolle der Frauen in Entwicklung und Friedensbildung neben den Geschlechter-Dimensionen der Konflikte besser verstehen, damit unsere Antworten effektiver werden können“, sagte Mohammed.

Britin Alison Smale ist neue UN-Untergeneralsekretärin für globale Kommunikation

9 8 17smaleUN-Generalsekretär António Guterres hat die britische Journalistin Alison Smale zur Untergeneralsekretärin für globale Kommunikation und damit zur neuen Leiterin der Hauptabteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (DPI) ernannt.UN-Generalsekretär António Guterres hat die britische Journalistin Alison Smale zur Untergeneralsekretärin für globale Kommunikation und damit zur neuen Leiterin der Hauptabteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (DPI) ernannt.Smale folgt auf die Spanierin Cristina Gallach, der der Generalsekretär für ihre Verdienste gedankt hat. Alison Smale war seit 2013 Büroleiterin der New York Times in Berlin, bringt fast 40 Jahre journalistischer Erfahrung mit ein und hatte einige der prestigeträchtigsten Positionen des Berufsstandes inne.Sie arbeitete als Reporterin und Redakteurin sowie in verschiedenen Leitungsfunktionen. Als Executive Editor der International Herald Tribune (IHT) in Paris war sie 2008 die erste und einzige Frau in dieser Position.Smale kam zur IHT als Managing Editor. Zuvor war sie seit 2002 stellvertretende Auslandsressortleiterin bei der New York Times. Dort hatte sie 1998 begonnen.Zuvor berichtete sie für United Press International und Associated Press als Bürochefin für Zentral- und Osteuropa aus Wien (1986-1998) und als Korrespondentin in Moskau und Bonn (1983-1986, 1978-1983).Smale studierte in Bristol, München und an der Stanford Universität. Sie hat einen Bachelor of Arts in Deutsch und Politikwissenschaft absolviert sowie einen Master of Arts in Journalismus. 2009 erhielt sie die Ehrendoktorwürde in Jura von der Universität Bristol.

UN-Koordinatorin für Irak: „Wiederaufbau der kriegsverwüsteten Stadt Mosul ist eine Geschichte von zwei Städten“

Mosul Iraq Markets OCHA9. August 2017 – Auch wenn Schulen und Märkte langsam wieder im östlichen, kriegsgebeutelten Teil Mosuls öffnen, sind ganze Wohngegenden im westlichen Teil der irakischen Stadt zerstört. Nahezu eine Viertel Millionen Menschen haben kein Zuhause, in das sie in naher Zukunft zurückkehren können. Lise Grande, humanitäre Koordinatorin der Vereinten Nationen im Irak, sagte in Genf, dass der Kontrast zwischen dem östlichen und westlichen Teil der Stadt nicht deutlicher sein könne. „Ost-Mosul ist eine Stadt, die sich erholt, in die Menschen zurückkehren, Schulen, Betriebe und Märkte wieder öffnen. Die Umstände sind nicht ideal, aber die Stadt ist auf dem Weg der Besserung.“ Ganz anders sei die Lage im Westteil, sagte Grande, die ebenfalls Stellvertretende Sonderbeauftragte der Unterstützungsmission der Vereinten Nationen im Irak (UNAMI) ist.

Venezuela: UN-Generalsekretär ruft zu Entspannung und Verhandlungen auf

14 7 17venezuela8. August 2017 – UN-Generalsekretär António Guterres hat die Menschen in Venezuela aufgefordert, in einen Dialog über eine politische Lösung einzutreten und die Spannungen abzubauen. Guterres und weitere UN-Vertreter appellieren bereits seit Ende Juli für eine Beruhigung der Lage in Venezuela. Damals war es zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen, die sich gegen die Wahl einer verfassungsgebenden Versammlung positionieren.

UN verschärfen Sanktionen gegen Nordkorea

7299817. August 2017 - Der UN-Sicherheitsrat hat wegen der jüngsten Raketentests neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Das Gremium entschied auf Antrag der USA einstimmig, der Regierung in Pjöngjang die Ausfuhr von Kohle, Eisen, Blei und Fisch zu verbieten. So sollen die Exporteinnahmen von bisher drei Milliarden Dollar jährlich um ein Drittel gekappt werden. Die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, sagte, mit dem Beschluss habe man das Problem allerdings noch nicht gelöst. „Weitere Maßnahmen müssen folgen.“ China warnte Nordkorea vor einer weiteren Eskalation, ermahnte aber auch die USA, zu einer Entspannung beizutragen. Gegen Nordkorea gibt es wegen der Raketen- und Atomprogramme bereits seit 2006 UN-Sanktionen. Zuletzt erprobte das abgeschottete Land im Juli zwei Interkontinentalraketen, was international auf Kritik stieß. Die zuletzt getestete Rakete hätte Experten zufolge auch die US-Westküste erreichen können.

Sicherheitsrat: Neue Resolution soll Terroristen Erwerb von Waffen erschweren

SC TerroristWeapons 729864 3. August 2017 – Der Sicherheitsrat hat einstimmig eine Resolution angenommen, die anstrebt, Terroristen den Erwerb von Waffen zu erschweren. Besonders der Zugang zu Kleinwaffen soll eingedämmt werden, da diese „weiterhin den internationalen Frieden und die Sicherheit weltweit gefährden und unzählige Leben kosten.“ Der Sicherheitsrat verurteilte aufs Schärfste den anhaltenden Austausch von Waffen, Militärausrüstung sowie weiteren explosiven Waffenteilen von und zwischen dem Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIL), Al-Qaida, deren Verbündeten und illegalen, bewaffneten Gruppen. UN-Mitgliedsstaaten werden dazu aufgerufen, die Beschaffungsnetzwerke für Waffen, Systeme und weitere Elemente zwischen und innerhalb der Gruppen und Einheiten zu unterbrechen. Außerdem sollen sie die Möglichkeit für juristische Schritte gewährleisten, damit diejenigen, die Terroristen mit Waffen versorgen, zur Rechenschaft gezogen werden können und die Sicherheit sowie das Waffenarsenal entsprechend geregelt werden können. Bevor die Resolution angenommen wurde, trugen drei leitende UN-Vertreter der Terrorismusbekämpfung die komplexen Maßnahmen vor, die zahlreiche Organisationen und Komitees umsetzen, damit das Versprechen eingehalten wird mit einem UN-weiten Ansatz Terrorismus zu bekämpfen und Terroristen davon abzuhalten, Waffen zu erwerben.

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