Donnerstag, 23 November 2017
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Libysche Regierung will humanitären Korridor zulassen

altDie libysche Regierung hat sich nach UNO-Angaben zur Schaffung eines humanitären Korridors für Helfer der Vereinten Nationen bereiterklärt. Der UNO-Sprecher Farhan Hak sagte in New York, das sei Teil einer Vereinbarung über humanitäre Hilfe, den die UNO-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos am Sonntag mit Regierungsvertretern in Tripolis erzielt habe. Laut Hak erklärte sich die libysche Regierung einverstanden, dass die UNO in der Hauptstadt Tripolis einen Stützpunkt für humanitäre Hilfe einrichtet. Auch sollen Helfer nach UNO-Angaben Zugang zu der umkämpften Stadt Misrata erhalten.„Sie haben sich einverstanden erklärt, den Transport humanitärer Hilfsgüter und humanitären Personals zu erleichtern und die Einreise internationaler Mitarbeiter zu erlauben“, sagte Hak über die Gespräche der UNO-Vertreterin in Tripolis. „Die libysche Regierung hat gesagt, sie werde einen ungehinderten Zugang über die tunesische Grenze nach Libyen bis hin nach Tripolis garantieren und sie sagte, sie werde humanitären Helfern die sichere Durchreise in Gegenden unter Regierungskontrolle ermöglichen.“

 

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