Dienstag, 21 November 2017
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Internationale Atomenergieagentur besorgt über iranische Aktivitäten

IAEA Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) in Wien hat ihren neuesten Bericht zum Atomprogramm Irans veröffentlicht.  Darin äussert die UNO-Atomaufsichtsbehörde große  Besorgnis über die iranischen Aktivitäten.

Den jahrelangen Beteuerungen des Regimes in Teheran, das iranische Atomprogramm diene ausschliesslich friedlichen Zwecken, nämlich der Nutzung der Kernkraft, begegnet die IAEA mit Zweifeln. Die Möglichkeit, dass Iran unter dem Deckmantel ziviler Programme an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet, spricht Generaldirektor Yukiya Amano in seinem Bericht ausführlich an. Seine Behörde sei deshalb ernsthaft besorgt. Trotz Protesten von Ländern wie Russland hat sich die IAEA entschlossen, in einem 14-seitigen Anhang die auf ein Atomwaffenprogramm hindeutenden Belege zu präsentieren. Viele dieser Informationen stammen von ungenannten Mitgliedländern, darunter offenbar den USA. Es handelt sich zumeist um Indizien, die in Fachkreisen schon früher mit Besorgnis registriert, von der IAEA aber zurückhaltend bewertet worden waren. Nach eigenen Abklärungen hält die Behörde nun erstmals fest, dass sie die Informationen als insgesamt glaubwürdig einstufe.

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