Freitag, 24 November 2017
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Gefahr einer Spaltung in Bosnien und Herzegowina

Valentin InzkoDie Politiker der verschiedenen Volksgruppen in Bosnien und Herzegowina tun auch siebzehn Jahre nach Unterzeichnung des Dayton-Abkommens immer noch viel zu wenig dafür, ihr Land als Einheit zu verstehen. Wie der Hohe Beauftragte für Bosnien und Herzegowina, der österreichische Diplomat Valentin Inzko, dem UN-Sicherheitsrat berichtete, würden bosnische Politiker inzwischen sogar wieder häufiger von einer sezessionistischen Sprache Gebrauch machen.

Inzko wies darauf hin, dass das Land noch immer mit den Herausforderungen des Friedensabkommens von 1995 zu kämpfen habe. Diese Problematik bedürfe besonderer Aufmerksamkeit durch den Sicherheitsrat „Wir befinden uns in einer sehr kritischen Phase. Daher müssen wir gerade jetzt deutlich machen, was wir von den politischen Führungskräften in Bosnien und Herzegowina erwarten und was wir nicht tolerieren. Sie müssen die Uneinigkeiten aus dem Weg schaffen und endlich den Weg ebnen für eine Wiedervereinigung im Interesse aller Bürger“, so Inzko.

(UNRIC, 14. November 2012)

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