Samstag, 25 November 2017
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Mehr Hilfe für Syriens Nachbarländer gefordert

Syrien 2012 2Weil immer mehr Menschen aus Syrien fliehen, hat die UN-Untergeneralsekretärin für humanitäre Angelegenheiten, Valerie Amos, weitere Hilfen für die Nachbarstaaten des Staates gefordert.

 

„Es wird erwartet, dass die Nachbarländer den Großteil der Kosten für hunderttausende Flüchtlinge übernehmen", so Amos nach einem dreitägigen Besuch in Jordanien und Libanon. "Bedenkt man aber die eigenen wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen, vor denen diese Staaten ohnehin schon stehen, dann ist diese Situation nicht tragbar."

Seit den ersten Protesten gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad vor 21 Monaten, sind nach UN-Schätzungen in Syrien bisher mindestens 20 000 Menschen getötet worden, darunter sehr viele Zivilisten. Etwa 440 000 Menschen sind über die Grenzen in Syriens Nachbarländer geflohen. Mehr als vier Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

 

(UNRIC, 29. November 2012)

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