Dienstag, 21 November 2017
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105 Staaten gegen Kindersoldaten

5newcountriesFünf weitere Staaten haben den so genannten „Pariser Verpflichtungen“ zugestimmt. Bolivien, die Komoren, Guinea Bissau, Kuwait und Jemen verpflichten sich dazu, das Anwerben von Kindern durch bewaffnete Gruppierungen zu unterbinden und die Teilnahme von Kindern in Konflikten zu beenden. Damit haben bisher insgesamt 105 von 193 UN-Mitgliedstaaten den „Pariser Verpflichtungen“ zugestimmt.

„Der Einsatz von Kindern in bewaffneten Konflikten ist schädlich, nicht nur für die Kinder und die Gesellschaft, in der sie leben – sondern für die ganze Welt“, so Martin Mogwanja, Stellvertretender Exekutivdirektor des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF). „Jetzt ist es an der Zeit, schnell und unvermindert zu handeln, um sicherzustellen, dass Kinder vor der Belastung durch Kriege und dem Horror durch aktive Kampfhandlungen geschützt werden.“

Trotz der zunehmenden internationalen Bemühungen, den Einsatz von Kindern in Kriegen zu verringern, sind weltweit immer noch zehntausende Kinder in bewaffnete Konflikte verwickelt. Sie werden unter anderem als Kämpfer, Selbstmordattentäter oder menschliche Schutzschilde missbraucht.

(UNRIC, 4. Dezember 2012)

 

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