Montag, 20 November 2017
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Mindestens 60.000 Tote in Syrien

UN-Menschenrechtskommissarin Navi PillayIm syrischen Bürgerkrieg sind nach UN-Angaben mindestens 60 000 Menschen getötet worden. Dies hätten Erhebungen von Experten ergeben, teilte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, in Genf mit. Zwischen dem 15. März 2011 und dem 30. November 2012 hätten die vom UN-Menschenrechtsrat beauftragten Ermittler aus sieben verschiedenen Quellen eine Liste mit 59 648 Menschen zusammengestellt, die durch den Krieg umgekommen seien. In ihrer Erhebung gingen die Ermittler zunächst von einer Liste mit 147 349 identifizierten Toten aus. Durch den Ausschluss von Dopplungen und anderer Kriterien mittels statistischer Verfahren kamen die Ermittler auf die Zahl von mindestens 59 648 Toten.

„Wenngleich diese Studie bislang die detaillierteste und am breitesten angelegte Analyse der Todeszahlen ist, sind die Zahlen auf keinen Fall exakt", sagte Pillay weiter. Bestimmte Umstände konnten nicht verifiziert werden. Deshalb schätzen Pillay und die UN die Zahl der Todesopfer auf mindestens 60 000. „Da die Kämpfe seit Ende November nicht nachgelassen haben, können wir davon ausgehen, dass die Zahl der Opfer noch viel höher ist", sagte Pillay. „Das ist schockierend", fügte sie hinzu.

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