Montag, 20 November 2017
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Angespannte Lage in Mali

mali1Die Vereinten Nationen zeigen sich angesichts der aktuellen Entwicklungen im westafrikanischen Mali sehr besorgt. Medienberichten zufolge seien islamistische Rebellen auf dem Vormarsch und hätten angeblich bereits die Stadt Konna, etwa 700 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bamako, unter ihre Kontrolle gebracht.

„Wir fordern die Rebellengruppen in Mali auf, sich an die Resolutionen 2071 und 2085 des UN-Sicherheitsrates zu halten und alle Verbindungen zu terroristischen Organisationen zu beenden“, so UN-Sprecher Martin Nesirky.

Auch der UN-Sicherheitsrat ist beunruhigt. In seiner jüngsten Erklärung brachte das Gremium seine Entschlossenheit zum Ausdruck, alle Mali-betreffenden Resolutionen vollständig umzusetzen, "insbesondere die Resolution 2085". In diesem Zusammenhang sprach sich der Sicherheitsrat auch für eine schnelle Entsendung der afrikanisch geführten Internationalen Unterstützungsmission aus.

Am 21. Januar sollen sich die malische Regierung und Rebellengruppen zu Gesprächen in Burkina Fasos Hauptstadt Ougadougou treffen. UN-Sprecher Nesirky forderte beide Konfliktparteien auf, sich weiter für eine friedliche Lösung einzusetzen. Die Vereinten Nationen würden die enstrechenden Vermittlungsbemühungen der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) weiter unterstützen.

(UNRIC, 11.1.2013)

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