Samstag, 25 November 2017
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Gewalt gegen Frauen: „Dieses Problem betrifft alle Länder“

543799-womenDie UN-Kommission für die Rechtsstellung der Frau hat ihre 57. Sitzung mit einem Aufruf gegen geschlechtsspezifische Gewalt begonnen. „Der Gewalt gegen Frauen ein Ende zu setzen, ist ein Frage von Leben und Tod”, sagte der stellvertretende UN-Generalsekretär, Jan Eliasson, bei der Eröffnung der zweiwöchigen Sitzung in New York. „Dieses Problem betrifft alle Länder, selbst die stabilsten und entwickelsten Regionen“, so Eliasson weiter, “es ist ein inakzeptabler Bestandteil des täglichen Lebens und deshalb müssen wir überall und auf allen Ebenen darauf reagieren.“

Nach Angaben der UN-Frauenorganisation UN Women sind in manchen Ländern bis zu 70 Prozent der Frauen im Lauf ihres Lebens mit physischer oder sexueller Gewalt konfrontiert und selbst in Ländern wie den USA, Kanada, Südafrika oder Australien sind 40 bis 70 Prozent der Morde an Frauen auf Gewalt innerhalb einer Beziehung zurückzuführen. Eliasson hob hervor, dass der Schutz von Frauen zudem unerlässlich sei, um Frieden und Entwicklung voranzutreiben und die Millenniumsentwicklungsziele zu erreichen. Die Exekutivdirektorin von UN Women, Michelle Bachelet, fügte hinzu: „Die Welt kann sich die sozialen und ökonomischen Kosten und das menschliche Leid, das diese Gewalt verursacht nicht länger leisten.“

Während der Sitzung sollen Strategien diskutiert werden, wie der Gewalt gegen Frauen und Mädchen vorgebeugt werden kann. Mit Blick auf die Ziele der nächsten zwei Wochen sagte die Vorsitzende der Kommission, die liberianische Botschafterin Marjon V. Kamara: „Wir haben uns hier mit einem klaren Auftrag versammelt: wir wollen eine Welt in der Geschlechtergleichheit selbstverständlich ist und in der Gewalt gegen Frauen und Mädchen der Vergangenheit angehört.“

 

(UNRIC, 5.3.2013)

 

 

 

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