Samstag, 25 November 2017
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UN-Gesandte "schockiert" über Situation im Ostkongo

412669Die UN-Sondergesandte Mary Robinson hat sich schockiert über die Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Republik Kongo geäußert. Sie habe bei ihrem Besuch in Goma im Ostkongo tausende Vertriebene gesehen, darunter vergewaltigte Frauen, sagte Robinson. Die frühere Staatspräsidentin Irlands forderte eine politische Lösung des Konflikts und einen besseren Schutz der Zivilisten in dem zentralafrikanischen Land. Der Sicherheitsrat in New York hat im März die Entsendung von Blauhelmen mit Kampfmandat beschlossen. Die Truppe solle im Osten des Kongo die Rebellen ausschalten und entwaffnen, wie es in dem Mandat heißt. Der Mission sollen mehr als 2500 UNO-Soldaten aus Südafrika, Tansania und Malawi angehören. Ihr Hauptquartier soll in Goma eingerichtet werden, das auch als Drehscheibe für Hilfsorganisationen in der Region dient und Ende des vorigen Jahres von der Rebellenorganisation M23 überrannt worden war. Auch jetzt noch sollen M23-Kämpfer in der Umgebung von Goma operieren. Der Sicherheitsrat verurteilte die „fortgesetzte Präsenz" der Rebellenorganisation und forderte alle Gruppen auf, ihre Waffen niederzulegen.

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