Dienstag, 21 November 2017
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UN-Generaldebatte: Ban fordert stärkere Zusammenarbeit um globale Probleme zu lösen

562214-ki-moonZum Auftakt der UN-Generaldebatte hat Generalsekretär Ban Ki-moon Staats- und Regierungschefs dazu aufgerufen, den Forderungen nach menschlicher Würde und nachhaltiger Entwicklung in ihren Ländern nachzukommen. „Wir sind nicht hier um den Status-quo zu bewahren, sondern um diese Welt weiterzubringen“, sagte Ban. Die Mitgliedsstaaten müssten enger zusammenarbeiten, um eine Vielzahl von globalen Problemen anzugehen: den Entwurf einer neuen Entwicklungsagenda nach 2015, eine angepasste Klimaschutzpolitik und eine Lösung im Syrienkonflikt. Dieser sei derzeit die größte Herausforderung für Frieden und Entwicklung in der Welt. Er appellierte an Regierung und Opposition in Syrien, eine Friedenskonferenz zu ermöglichen, und die „skrupellosen“ Attacken gegen medizinische Einrichtungen und Personal zu stoppen. Außerdem forderte Ban, Waffenlieferungen einzustellen: „Die Angriffe mit chemischen Waffen haben die Welt entsetzt, aber die meisten Menschen sind mit ganz gewöhnlichen Waffen getötet worden.“ Die Verantwortlichen für die Chemiewaffenattacken vom 21. August müssten genauso bestraft werden, wie die Verantwortlichen für die vielen anderen Kriegsverbrechen.

Der Generalsekretär betonte in seiner Rede auch, 2015 sei die endgültige Frist für die Verwirklichung der weltweiten Millenniums-Entwicklungsziele. Dabei seien bereits beachtliche Ergebnisse erreicht worden. Es gebe allerdings weiter große Rückstände. Die Realisierung der acht Ziele müsse beschleunigt werden und ein neues Entwicklungsprogramm nach 2015 verabschiedet werden.  

Die gegenwärtige Zeit biete große Chancen. Der Druck auf die Menschheit und die Erde wachse jedoch von Tag zu Tag. Jungen Menschen hätten keine Arbeit, der Klimawandel hätte starke Konsequenzen und es gebe viele ungelöste Konflikte.

(UNRIC, 25.09.2013)

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