Sonntag, 19 November 2017
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UN beschuldigt Nordkorea schwerster Verbrechen gegen die Menschlichkeit

568859Eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen hat der nordkoreanischen Führung schwere Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Wegen dieser an die Nazi-Gräueltaten erinnernden Verbrechen sollte Nordkorea vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag (IStGH) gebracht werden, empfahl Kommissionsleiter Michael Kirby. In Erinnerung an die Nazi-Verbrechen im Zweiten Weltkrieg mahnte er, fortan werde niemand mehr sagen können: "Wir wussten das nicht." Die zwölfköpfige Kommission um Kirby, der früher Richter am höchsten Gericht Australiens war, hatte im Auftrag des UN-Menschenrechtsrats den Bericht erstellt. Am 17. März soll er dem UN-Menschenrechtsrat vorgelegt werden. Auf 372 Seiten werden der Führung Nordkoreas - persönlich auch Diktator Kim Jong Un - unter anderem die Vernichtung, die Versklavung und das Aushungern der eigenen Bevölkerung vorgeworfen. Nordkorea sei eindeutig ein "totalitärer Staat", in dem systematisch Menschen ermordet, versklavt, gefoltert, sexuell missbraucht und dem Hunger ausgesetzt würden, heißt es in dem Bericht. Kirby verwies nicht ausschließlich auf Staatsführer Kim Jong Un, sagte aber, diesem falle "ein Großteil der Verantwortung zu". Im nordkoreanischen Machtgefüge laufe alles beim "obersten Führer" zusammen.

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