Montag, 20 November 2017
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UN pessimistisch wegen der Situation in der Ukraine

586908Die Vereinten Nationen sind pessimistischer wegen der Lage in der Ukraine. „Als wir uns hier das letzte Mal trafen, gab es einen Schimmer der Hoffnung vor den Friedensgesprächen in Genf", sagte der zuständige Untergeneralsekretär Jeffrey Feltman, gestern Abend vor dem UN-Sicherheitsrat in New York, und weiter: „Das ist nun vorbei." „Der Wille zum Kompromiss wurde unterlaufen, die Situation verschlechtert sich weiter", urteilte Feltman. Er machte dafür vor allem die Entführung von OSZE-Militärbeobachtern durch prorussische Kräfte verantwortlich. „Wir verurteilen das scharf. Die Beobachter müssen sofort, unverletzt und ohne Bedingungen freigelassen werden. Es geht hier um Menschenleben!" Die UN haben inzwischen auch Berichte über Folter, Entführungen und schwere Zusammenstöße in der Region, so Feltman. „Alle Staaten mit Einfluss" müssten „alles in ihrer Macht Stehende tun, um eine friedliche Lösung zu erreichen." Die Verhandlungen über die Freilassung der im ostukrainischen Slawjansk festgehaltenen OSZE-Militärbeobachter machen nach den Worten des prorussischen Milizenführers Wjatscheslaw Ponomarjow unterdessen „bedeutende Fortschritte".

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